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sie nicht nach Theorien zu erklären waren, welche man sichvoreilig gebildet.
Indem man, wie wir bereits oben angedeutet haben, dieBetrachtungen über das, was den Impuls zur Erschütterunggiebt, sorgfältig von denen über das Wesen und die Fort-pflanzung der Erschütterungswellen trennt; so unterscheidet mandadurch zwei Classen der Probleme von sehr ungleicher Zugäng-lichkeit. Die erstere kann nach dem jetzigen Zustande unseresWissens zu keinen allgemein befriedigenden Resultaten führen, wiebei so vielem, in dem wir bis zu den letzten Ursachen aufstei-gen wollen. Dennoch ist es von großem cosmischen Interesse,während wir uns bestreben, in dem der wirklichen Beobach-tung Unterworfenen das Gesetzliche zu erforschen, die verschie-denen, bisher als wahrscheinlich aufgestellten, genetischen Er-klärungsarten fortdauernd im Ar^e zu behalten. Der größereTheil derselben bezieht sich, wie bei aller Vulcanicität, untermancherlei Mvdificationen auf die hohe Temperatur und chemischeBeschaffenheit des geschmolzenen Inneren der Erde; eine ein-zige, und zwar die neueste Erklärungsart des Erdbebens intrachytischen Regionen, ist das Ergebniß geognostischer Ver-muthungen über den Nicht-Zusammenhang vulkanisch ge-hobener Felsmassen. Folgende Zusammenstellung bezeichnetnäher und in gedrängter Kürze die Verschiedenheit der An-sichten über die Natur des ersten Impulses zur Erschütterung:Der Kern der Erde wird als in feurig flüssigem Zu-stande gedacht: als Folge alles planetarischen Bildungspro-cesses aus einer gasförmigen Materie, durch Entbindungder Wärme bei dem Uebergange des Flüssigen zum Dichten.Die äußeren Schichten haben sich durch Strahlung zuerstabgekühlt und am frühesten erhärtet. Ein ungleichartiges