Druckschrift 
4 (1858)
Entstehung
Seite
35
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Bedürfnis?, für eine große und verwickelte Reihe von Erschei-nungen eine gemeinsame Ursach aufzufinden.

Bei der Mannigfaltigkeit der Verhältnisse, welche dieErdoberfläche darbietet in Hinsicht auf Insolation (Sonnen-Einwirkung) und aus Fähigkeit die Wärme auszustrahlen,bei der großen Verschiedenheit der Wärme-Leitung nachMaaßgabe der in ihrer Zusammensetzung und Dichte heterogenenGebirgsarten: ist es nicht wenig zu bewundern, daß da, wodie Beobachtungen mit Sorgfalt und unter günstigen Umständenangestellt sind, die Zunahme der Temperatur mit der Tiefein sehr ungleichen Localitäten meist so übereinstimmende Resul-tate gegeben hat. Bohrlöcher: besonders wenn sie noch mittrüben, etwas durch Thon verdickten, den inneren Strömungenminder günstigen Flüssigkeiten gefüllt sind, und wenig Zuflüsseseitwärts in verschiedenen Höhen durch Queerklufte erhalten;bieten bei sehr großer Tiefe die ineiste Sicherheit dar. Wirbeginnen daher, eben dieser Tiefe wegen, mit zweien der merk-würdigsten artesischen Brunnen: dem von Grenelle zuParis, und dem von Neu-S alzwerk im Soolbade Oeyn-hausen bei Minden. Die genauesten Bestimmungen für beidesind die, welche hier folgen:

Nach den Messungen von Walferdin^, dessen Scharfsinnman eine ganze Reihe feiner Apparate zur Bestimmung derTemperatur in den Tiefen des Meeres oder der Brunnenverdankt, liegt die Bodenfläche des ^Iwcktoir cku Uuits ckoEronelle 36",2ck über dein Meere. Der obere Ausfluß deraufsteigenden Quelle ist noch 33",33 höher. Diese Total-Höheder steigenden Wasser (69",57) ist im Vergleich mit dem Niveaudes Meeres ohngefähr 66 Meter niedriger als das Ausgehender Grünsand-Schicht in den Hügeln bei Lusigny, südöstlich