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kleine Räume), die Feste in der oberen Erdrinde kaum eineDichtigkeit von 2,4 bis 2,6 erreicht. Wenn man nun mitRigaud das Verhältniß der Feste zur flüssigen oceanischenFläche wie 10:27 annimmt, und erwägt, daß letztere nachVersuchen mit dem Senkblei über 26000 Pariser FußWasserdicke erreicht; so ist die ganze Dichtigkeit der oberenSchichten des Planeten unter der trocknen und oceanischenOberfläche kaum 1,5. Es ist gewiß mit Unrecht, wie einberühmter Geometer, Plana, bemerkt, daß der Verfasser derNsosnitzus eslests der oberen Erdschicht die Dichtigkeitdes Granits zuschreibt und diese auch, etwas hoch, — 3ansetzt'^: was ihm für das Centrum der Erde die Dichtig-keit von 10,047 giebt. Letztere wird nach Plana 16,27,wenn man die oberen Erdschichten — 1,83 setzt: was wenigvon 1,5 oder 1,6 als totale Erdrinden-Dichtigkeit abweicht.Das Pendel, das senkrechte wie das horizontale (die Dreh-wage), hat allerdings ein geognostischeö Instrument genanntwerden können; aber die Geologie der unzugänglicheninneren Erdräume ist, wie die Astrognosie der dunklenWeltkörper, nur mit vieler Vorsicht zu behandeln. Ichmuß ohnedies noch in dem vulkanischen Abschnitt diesesWerkes die, schon von Anderen angeregten Probleme derStrömungen in der allgemeinen Flüssigkeit des Innerendes Planeten, der wahrscheinlichen oder unwahrscheinlichenperiodischen Ebbe- und Fluth-Bewegung in einzelnen, nichtganz gefüllten Becken, oder der Existenz undichter Räumeunter den gehobenen Gebirgsketten^, berühren. Es istim Kosmos keine Betrachtung zu übergehen, auf welchewirkliche Beobachtungen oder nicht entfernte Analogien zuleiten scheinen.
A. v> Humboldt, KoSmoS, IV. Z