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4 (1858)
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Beharren wir bei dieser, wie sie nach Bessel's letzterBestimmung gegenwärtig am allgemeinsten angenommen wird,also bei einer Abplattung von so beträgt die Anschwel-

lung^ unter" dem Aequator eine Höhe von 327207"U3261139^ 10938 Toisen oder 65628 Pariser Fuß: ohnge-fähr 2^/g (genauer 2,873) geographische Meilen. Da manseit frühester Zeit gewohnt ist eine solche Anschwellungoder convere Erhebung der Erdoberfläche mit wohlgemessenenGebirgsmassen zu vergleichen: so wähle ich als Gegenständeder Vergleichung den höchsten unter den jetzt bekannten Gipfelndes Himalaya, den vom Oberst Waugh gemessenen Kin-tschindjinga von 4406 Toisen (26436 Fuß); und denTheil der Hochebene Tibets, welcher den Heiligen SeenRakaS-Tal und Manassarovar am nächsten ist, und nachLieut. Henry Strachey die mittlere Höhe von 2400 Toisenerreicht. Unser Planet ist demnach nicht ganz dreimal soviel in der Aequatorial-Zone angeschwollen, als die Er-hebung des höchsten Erdberges über der Meeresfläche be-trägt; fast fünfmal so viel als das östliche Plateau von Tibet.

Es ist hier der Ort zu bemerken, daß die durch bloßeGradmessungen oder durch Kombinationen von Grad- undPendel-Messungen sich ergebenden Resultate der Abplat-tung weit geringere Verschiedenheiten^ in der Höhe derAequinoctial-Anschwellung darbieten, als man aufden ersten Anblick der Bruchzahlen zu vermuthen geneigt seinkönnte. Der Unterschied der Polar-Abplattungen und

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beträgt für die Unterschiede der größten und kleinstenErdachse nach den beiden äußersten Grenzzahlen nur etwasüber 6600 Fuß: nicht das Doppelte der kleinen Berghöhen des