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4 (1858)
Entstehung
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hat die Reihe der Pendel-Messungen von Formentera aus(38° 39^ 56"), wo er früher mit Arago und Chair beobachtete,im Jahr 1824 bis nach Unst, der nördlichsten der Shetlands-Jnseln (69° 45^ 25"), fortgesetzt, und sie mit Mathieu aufden Parallelen von Bordeaux, Figeac und Padua bis Fiumeerweitert. Diese Pendel-Resultate, mit denen von Sabineverglichen, geben für den ganzen nördlichen Quadrantenallerdings die Abplattung von aber, in zwei Hälftengetrennt, um so abweichendere Resultate ^: vom Aequatorbis 45° gar und von 45° bis zum Pol Der Ein-fluß der umgebenden dichteren Gebirgsmassen (Basalt, Grün-stem, Diorit, Melaphyr; im Gegensatz von specifisch leichterenFlöz- und Tertiär-Formationen) hat sich für beide Hemi-sphären (wie der, die Intensität der Schwere vermehrendeEinfluß der vulkanischen Eilande^) in den meisten Fällenerkennbar gemacht; aber viele Anomalien, die sich darbieten,lassen sich nicht aus der uns sichtbaren geologischen Boden-beschaffenheit erklären.

Für die südliche Erdhälfte besitzen wir eine kleine Reihevortrefflicher, aber freilich auf großen Flächen weit zerstreu-ter Beobachtungen von Freycinet, Duperrey, FallowS, Lütke,Brisbane und Rümker. Es bestätigen dieselben, was schonin der nördlichen Erdhälfte so auffallend ist: daß die Inten-sität der Schwere nicht an Oettern, welche gleiche Breitehaben, dieselbe ist; ja daß die Zunahme der Schwere vomAequator gegen die Pole unter verschiednen Meridianenungleichen Gesetzen unterworfen zu sein scheint. WennLacaille'S Pendel-Messungen am Vorgebirge der gutenHoffnung und die auf der spanischen Weltumseglung von