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4 (1858)
Entstehung
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Sowohl durch die Pendel-Versuche auf dem von denfranzösischen Astronomen gemessenen Theile eines Meridian-dogenS wie durch die Beobachtungen, welche Cap. Katerbei der trigonometrischen Aufnahme in Großbritannien ge-macht, wurde anerkannt, daß die Resultate sich keineswegseinzeln durch eine Variation der Schwere im Verhältniß desQuadrats des Sinus der Breite darstellen ließen. Es ent-schloß sich daher die englische Regierung (aus Anregung desVice-Präsidenten der kozal Society. Davies Gilbert) zurAusrüstung einer wissenschaftlichen Erpedition, welche meinemFreunde Eduard Sabine, der als Astronom den Capitän Parryauf seiner ersten Nordpol-Unternehmung begleitet hatte, an-vertraut wurde. ES führte ihn dieselbe in den Jahren 1822und 1823 längs der westlichen afrikanischen Küste, von SierraLeone bis zu der Insel S. Thomas, nahe am Aequatorzdann über Ascension nach der Küste von Südamerika (vonBahia bis zum Ausfluß des Orinoco), nach Westindienund Neu-England; wie im hohen arctischen Norden bisSpitzbergen, und zu einem von gefahrdrohenden Eiswällenverdeckten, noch unbesuchten Theile deö östlichen Grönlands(74° 32J. Dieses glänzende und so glücklich ausgeführteUnternehmen hatte den Vorzug, daß es seinem Hauptzweckenach nur auf Einen Gegenstand gerichtet war, und Punkteumfaßte, die 93 Breitengrade von einander entfernt sind.

Der Aeguinoctial- und arctischen Zone weniger genähertlag das Feld der französischen Gradmessungen; aber es ge-währte dasselbe den großen Vortheil einer linearen Gruppirungder Beobachtungsorte, und der unmittelbaren Vergleichungmit der partiellen Bogenkrümmung, wie sie sich aus dengeodätisch-astronomischen Operationen ergeben hatte. Biot