Druckschrift 
4 (1858)
Entstehung
Seite
18
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Verhältnisse der gehobenen Gebirgsketten, die Physiognomieskaeies) der Vegetation ganz verschieden sein würden. Dieabsolute Größe unseres Erdkörpers, mit der wir unshier beschäftigen werden, erhält ihre Wichtigkeit für den ge-summten Haushalt der Natur bloß durch daö Verhältnis?,in dem sie zur Masse und zur Rotation steht; denn auchim Weltall würden, wenn die Dimensionen der Planeten,ihre Stoffmengen, Geschwindigkeiten und Distanzen von ein-ander in einer und derselben Proportion zu- oder abnähmen,in diesem idealen Makro- oder Mikrokosmos alle von denGravitations-Verhältnissen abhängige Erscheinungen unver-ändert 2 bleiben.

». Grösse, Figur (Abplattung) und Dichtigkeit der Erde.

(Erweiterung des Nuturgcmäldcs: Kosmos Bd. I. S> i7t t7g undtZ0tZZ Aum, g7WZ.)

Der Erdkörper ist gemessen und gewogen worden:zur Ermittelung seiner Gestalt, seiner Dichtigkeit und Masse.Die Genauigkeit, nach welcher man unausgesetzt in diesenterrestrischen Bestimmungen gestrebt, hat nicht weniger alsdie Auflösung der Probleme der Astronomie gleichzeitig zuder Vervollkommnung der Meßinstrumente und der analytischenMethoden beigetragen. Ein entscheidender Theil der Grad-messung ist übrigens selbst astronomisch; Sternhöhen bedingendie Krümmung des Bogens, dessen Länge durch Auflösungeines trigonometrischen Netzes gefunden ist. Der höherenMathematik ist es geglückt Wege zu eröffnen, um aus gegebnennumerischen Elementen die schwierigen Aufgaben der Gestaltder Erde, der Figur des Gleichgewichts einer flüssigen ho-mogenen oder dichten, schalenähnlich ungleichartigen Masse