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u»d der Geistlichkeit war, zum grostcu Thcil an den Bürger undBauer gekommen; die Staatsgewalt hat ihnen ihre Industrieund ihren Handel frei gemacht, daß sie nun blühen, wie niezuvor. Und hier schuldet der Rheinländer gerade der preußi-schen Regierung den größten Dank. Im Erzstifte Köln war,als eö noch unter geistlicher Herrschaft stand, keine Spur vonIndustrie; sie ist jetzt sein Stolz und sein Rcichthum und wachsttaglich. An Handel dachte man nicht; Kölns Schifffahrt warbiö zur Nullität gesunken, denn der Rhein war durch Zölle ge-sperrt, seine Mündung gesperrt und der Landhandcl unmöglich,weil eö keine einzige fahrbare Straße gab; Köln war biö auf-10,WO Einwohner herabgesunken. Jetzt zählt eö deren 7t),0W;sein Hafen ist nie leer von Schiffen; seine Güter gehen in eige-nen Fahrzeugen in fremde Welttheilc; eö ist voll von reichenBanquicrcn, Handelsherren und Fabrikbesitzern; nach allen Wclt-gcgcndcn laufen von Köln aus die schönsten vom Staate erbau-ten Heerstraßen, und Preußen hat °die wirklich bewunderungs-würdige Industrie der Rheinländer von allen Fesseln der Zöllebefreit. Der Rhein ist wieder die große Pulöadcr des rheinischenLcbcnö; sein Thalweg ist wieder der große Steeg, auf welchemsich Millionen in frohem Verkehre, in üppiger Lebenslust begeg-nen. Sagen Sie mir, Herr Görreö, ist der alte Rhein nichtwieder jung geworden, und fluthcn seine Gewässer nicht stolzerunter dem Schlage von dreißig Dampfschiffen und hundert Kauf-fahrern? Und dieser schöne Aufschwung ist ihm von Preußengekommen; eine geistliche Regierung hat nie dem Bürgerthumeunter die Arme gegriffen, hat nie die beiden großen Hebel dessel-ben, Industrie und Handel, begünstigt, hat nie fahrbare Stra-ßen, nie Kanäle angelegt und nie eine Fabrik gegründet. DiePhysiognomie der gesegnetesten geistlichen Lander war immer dieeines alten zerrissenen Rockes. Die Pricstcrhcrrschaft hat niesympathisirt mit dein Wohle des Volkes, nie für dasselbe etwas'gcthan, ihm nie eine Quelle des Wohlstandes geöffnet, ihm nieeine Gelegenheit gegeben, sich herauszubilden und die Schätze sicheigen zu machen, die der menschliche Verstand der reichen Natur