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in seinem Austrage die Bischöfe, durch Dispensen sie nicht heil-ten oder lcgitimirtcn. Von diesem Gesichtspunkte für die Refor-mation und die Protestant. Kirche eintretend, werde ich den Bei-fall aller Katholiken eincrndtcn, die über dem Glauben noch nichtdie Liebe verlernt haben und denen deö geliebten VaterlandesGlück, Wohl und Frieden thcurcr ist, als das Wohlgefallen desOberpriesterö am Tibcrsirome oder die extremste Conscquenz einesin sich unhaltbaren Lehrsatzes. Und sollte ich bei meiner Stellungzur historischen Ansicht der Hierarchie auch hier und da in denGeruch der Ketzerei kommen; sollte man mir auch vorwerfen, ichsei Apostat, oder im Begriffe es zu werden, wie drei öffentlicheBlätter Ihres Baierlandcs ohne allen Beweis von mir gesagthaben: nicht jeder Geruch stinkt, und ich preise mich glücklich,es noch nicht so weit im Katholicismus gebracht zu haben, daßich mich einen Hochbegnadigten dünke, weil der Zufall es fügte,daß ich von katholischen Eltern geboren wurde, und darob mithochgezogcncn Brauen und stolzem Mitleide auf Andersdenkendehcrabschaue als Kinder der Magd, Sohne deö Zornes; daß ich,sie verdammend, Gottes Gerichte vorgreife, und, von herzlosemund geistlosem Glaubens-Rigorismus besessen, für den Glaubendie Nächstenliebe mit Füßen trete.
Ihre „Triarier" sind ein curioses Buch; mich bcdünktc schier,in Beziehung auf dieselbe ähnliche Träume gehabt zu haben, wieLeo; es ist in der That das Wahre mit dem Falschen, dasSchöne mit dem Häßlichen, das Christkatholische mit dem Ultra-montanischen so enge verwachsen, so künstlich durchflochtcn undverwebt, daß man stctö Gefahr läuft, in's gesunde Fleisch miteinzuschneiden, wenn man das Faule und Schadhafte ablösenwill. Diese Art Composition, die auch Ihren „Athanasius" her-vorgebracht, ist gleichsam Ihr Kunstgeheimniß und eine Ihrerstärksten Waffen; Sie verstehen, das Falsche zum Wahren, dasHäßliche zum Schönen, das Ultramontanische zum echt Katholi-schen in eine solche Stellung zu bringen, daß jenes durch dieses