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nur volle Jahre angeführt. Natürlich sind es aber nicht gradevolle Jahre gewesen, Adam ist z. LZ. nicht grade auf Tag undStunde Z30 Jahre alt gewesen, als Seth geboren wurde,sondern ungefähr so alt; etwa einige Monate mehr oder minder.Weil wir aber über die etwa überzähligen, oder mangelndenMonate nichts wissen: so bleibt uns nichts andres übrig, alsohne wcitrcS die angegebnen Jahre für volle Jahre zu rechnen,und anzunehmen, daß ungefähr die bei einigen Angaben über-zähligen Monate durch die bei andren fehlenden sich ausgleichenwerden. Diese Annahme würde allerdings falsch sein, wennsie mit dogmatischer Schärfe, behauptend, daß daran auch keinHaar, oder Jahr fehlen könne, auftreten würde. Wenn sieaber mit dem bescheidnen Zugeben, kein völlig genaues, sondernnur ein ungefähres Resultat liefern zu können, austritt: so istsie allerdings berechtigt; denn diese Zahlen sind ja doch vonden heiligen Schriftstellern dazu gegeben, daß sie beachtet undberechnet werden sollen. Ohne eine solche Annahme aber wärejede Berechnung unmöglich; denn wir können doch nicht in denTag hinein rathen, wann wir einige Monate mehr, wanneinige minder, als die angegebenen Jahre rechnen sollen. Somitmuß von vornherein zugegeben werden, daß alle Zahlen dieseralttcstamentlichen Chronologie nicht auf völlige, sondern nurauf ungefähre Richtigkeit Anspruch machen können. Daß indcßdie Ungcnauigkciten wirklich nach beiden Seiten statt finden,d. h. daß bisweilen schon ein angcbrochncs Jahr für ein vollesgezählt wird, bisweilen mehrere überzählige Monate nichtberücksichtigt werden, geht aus der Verglcichung der Rcgierungs-jahre der Könige von Jsraöl und Juda mit unzweifelhafterGewißheit hervor. Darum kann die Annahme, daß diese ver-schiednen Ungenauigkcitcn sich ungefähr ausgleichen werden: sosehr irrig nicht sein. So glaube ich gewiß sein zu können, daßdie ganze Rechnung von Erschaffung des Menschen an nichtum 50, ja nicht um 25, wahrscheinlich nicht einmal um10 Jahre irrig sein kann. Diese Bemerkungen sollen über-haupt dazu dienen, zu zeigen, daß in dieser ganzen Berechnungkeine völlige Gewißheit zu finden ist, damit man die Berechnungauch nicht überschätze, daß aber die vielleicht vorhandneUnrichtigkeit