Elasticität des Wasserdampfes.
S27
für die Temperaturen t der achtzigtheiligcn Scale die Elasticitä-ten e iu Par. Zollen Quecksilberhöhe.
t
e
t
c
t
0
80
28,014
90
44,338
100
66,654
84
34,100
92
48,011
104
77,280
85
35,545
95
54,290
105
80,130
88
40,379
96
56,608
108
91,580
Nicht leicht sind Versuche allgemeiner beachtet und mehr
über ihren Werth geschätzt, als diejenigen, welche Jomt Daü-ton 1 angcslelll hat, um ein allgemeines Gesetz über die Ela-slicitäten der Dämpfe aufzufinden. Er nahm zu seinen Versu-chen eine Barometerröhre, füllte sie mit Quecksilber und zeich-nete eine Scale auf dieselbe, dreh etc sic um, gofs eine kleineQuantität der zu untersuchenden Flüssigkeit über das Quecksil-ber, benetzte durch ümkeliren der llöhrc hiermit die Wändederselben, brachte durch wiederholtes Umkehren und Neigenderselben eine Lage von zwei bis drei Linien dieser Flüssigkeitüber das Quecksilber, und befreiete dieselbe zugleich von derabsorbirten Luft, wodurch dann endlich ein Barometer mit et-was Flüssigkeit iin torricellisehen Baume entstand, aus welchersich Dämpfe bildeten, deren Elasticität durch die verminderteHöhe der Quecksilbersäule angezeigt wurde. Um den Dämpfenin dieser Bohre eine verschiedene Temperatur zu geben, nahmD Alton ferner eine 2 Z. weite und 14 Z. lange Glasröhre, untenund oben mit einem KorksLöpsel verschlossen, durchweiche inder Mitte die Baromelerröhre geschoben wurde. Der untereKork sclilofs wasserdicht, der obere aber war fast zur lläll'LeweggcschnitLen, um Wasser von verschiedener Temperaturliineinzugielsen, dadurch die eingeschlossene Barometerröhrezu erwärmen, und dann die zugehörige Depression des Queck-silbers, durch die entstandenen Dämpfe bewirkt, zu messen.Weil inclels dieser Apparat höhere Grade der Wärme nicht aus-hiel L, so wählte Dai.ton hierfür zwei zinnerne Böhren, einedünnere, an beiden Seiten offene, welche in die BodenplatLeder weiteren so gelölhct war, dafs beider Ax.cn zusammcnlielen.Beide waren zwei Fufs lang. In die engere wurde dann ver-
1 Memoirs of the lilerary and pbil. Soc. of Manchester 1805. V.550. Vergi. G. XV- 1 11. Brugnatelli G. Uec. II. P. II. p. 187.