D ä m m e r u u g.
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der Figur senkrechte Linien u v, UV gegen eben die Ebene;von A ziehe man durch V die Linie A V und von O durch Udie Linie 0 ü, eben so A v und Ou, wu jene sieh in Z, diesesich in z durchschneiden, dahin referiri das Auge O die l’uncleU, u, wenn cs sich dieselben in die Ebene der Grundihiche über-tragen denkt, llat mau so die Figur II u nach Z z übertragen,so würde nun die Zeichnung der Anamorphose aus Z z so her-geieilet, wie cs oben angegeben ist.
Es versteht sich übrigens hieraus von selbst, dafs mau,wenn man solche Auamorphoscu mit dem zugehörigen Cylin-derspiegcl vor sieh hat, nach der Stellung, die das Auge habensoll, fragen mufs, indem man bei unrichtiger Stellung desAuges keinesweges das Bild so sieht, wie es der Fall seynsoll. B.
D.
Dümmer u n g.
Crepusculum , Crepuscule, the Twiliglit , heilst die vorSonnen-Aufgang und nach Sonnen-Untergang stall iindendeHelligkeit.
1. Die Morgendämmerung (crepusculum matutinum,crepuscule du malin, Dawning of the day) ist die Helligkeitvor Sonnen-Aufgang; ihr erster Anfang heifst der Tages-An-bruch ( Diluculum , pointe du jour, Dawning ); jlbelicl-(IdmmerUTlg ( Crepusculum vespertinum , crepuscule du soir,twiliglit ) dagegen ist die nach Sonnen-Untergang noch fort-währende Helligkeit.
2. Dafs die Luft etwas von dem auf sie fallenden Lichte zu-i iiekwirft, sehen wir schon bei Tage, indem fast allein dadurch dieallgemeine Helligkeit entsteht, die selbst die von der Sonne nichtbeschienenen Gegenstände lebhaft erleuchtet. Diese Helligkeitl'iihrl oflenbar nur im geringem Grade von dem Lieble her,welches die Gegenstände auf der Erde zuriiekwerfen, denn selbst