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D a m p I.
miLtelst zweier Korke der eine Schenkel eines Ilebcrbaromcters,in welchem sich etwas von der zu untersuchenden Flüssigkeitbefand, feslgesteckt, und wenn dann die weitere zinnerne Höh-le mit Wasser von verschiedener Wärme gefüllt war, so zeigtedas Steigen des Quecksilbers im andern Schenkel dos Heberba-rometers, welcher oben verschlossen und mit Luft gefüllt wardurch die Compression dieser letzteren, die der Temperatur zu-gehörige Elasticität der Dämpfe.
Das Unzweckmäfsige dieses Apparates fallt ohne weitlliuf-tige Untersuchungen von selbst in die Augen *, und es ist frag-lich , ob Dai.ton nicht die meisten seiner Resultate auf die an-dere von ihm angegebene Weise, nämlich vermittelst der Luft-pumpe erhalten hat, indem er, nach einem längst bekanntenVerfahren, die Flüssigkeiten von verschiedenen Temperaturenunter einen Recipienten setzte, und die Elasticität ihrer Dämpfenach dem Stande des Barometers beim Sieden derselben be-stimmte 1 2 3 . Am wesentlichsten ist, dafs das Thermometer sichnicht unmittelbar in den Dämpfen befand, ja cs ist überhauptnicht davon die Rede, wie die Temperatur des umgebendenWassers gemessen wurde. Gesetzt aber, cs habe sich ein Ther-mometer in demselben befunden, so bemerkt Biot 3 sehr rich-tig, dafs die Temperatur einer langen, im Freien erkaltendenWassersäule nicht überall gleich ist, indem das wärmere Was-ser in die Höhe steigt, und es mufsten sich daher mehrereThermometer in derselben befinden, oder eins mit einem Ge-fäfse von der ganzen Länge, die sie selbst hatte. Den Einflufsder Luftschicht zwischen den inneren Wänden der engeren zin-nenen Röhre und der Barometerröhre sucht zwar Gilbert ausden Versuchen selbst als unschädlich darzustellen, allein esverlohnt sich der Mühe nicht, das Unzulässige hiervon darzu-tliun. Die Elasticitäten, welche üalton aus diesen seinen Ver-
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1 Vergl. Parrot bei G. XVII. 82.
2 Gilbert Ann. XV. 26. sucht manche der notliwendigen Fehlerdurch hypothetische Voraussetzungen zu beseitigen, wozu aber ia denAngaben seihst kein Grund enthalten ist.
3 Traite I. 263.