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2 (1826) C und D
Entstehung
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Capillari tat.

kender anziehender Kräfte auf folgende Weise darslcllen. Denktman sich in das mit Wasser gefüllte Gefäfs A B C 1) das Haar-jjjg.röhrchen T II eingetaucht, und die Wassersäule durch T II T'23.T" 11' fortgesetzt, so mLüsten nach den hlofsen Gesetzen derSchwere S und II' im Gleichgewichte scyn. Nimmt man zuerstdie Wasserader H T als Verlängerung der im Haarröhrchen ge-hobenen, so werden die Wasscrlheilehcn derselben herabgezo-gen zuerst durch sich seihst und zweitens durch die sie umge-benden. Beide Anziehungen werden durch die gleichen Wir-kungen gegen II' T" aufgehoben. Es wird aber die Wasserader11 T ' aufwärts gezogen durch die Wasseriheilchenin II T, wel-che Wirkung aber durch die gleiche herabziehende der Wasser-ader H T' aufgehoben wird. Endlich wird II T' aber aufwärtsgezogen durch die inneren Seitenwände des Haarröhrchens H Tmit einer Kraft, welche Q heifsen möge.

Hie Wasserader im Haarröhrchen H T wird ungezogen zu-erst durch ihre Th eil dien unter einander, welche Anziehungaber, als sich wechselseitig aufhebend, keine Bewegung her-vorbringen kann; zweitens durch die Wasserader in H T' her-abwärts , eine Wirkung, welche durch eine gleiche und entge-gengesetzte Anziehung aufwärts aufgehoben wird; driltens durchdie II T' umgebenden Wasscrlheilehcn herabwärts mit einerKraft, welche der oben mit Q bczeichneten entgegenwirkt., und— Q' heifsen möge. Die beiden entgegengesetzten Anziehun-gen Q uml — Q' wurden einander auflieben, wenn die Sub-stanz des Glases und des Wassers gleich wären. Viertens wirddio Wasserader H T aufwärts gezogen durch die innere Flächeder Glasröhre, und wenn man diese gleichfalls wieder = Qsetzt, so ist die Summe der aufwärts und lierabwärts ziehendenKräfte = 2 Q — Q', welche mit dem Gewichte der Wasser-säule T H ins Gleichgewicht kommen mufs. Heifsl das Volu-men der lezlereii V, die Dichtigkeit D, die dieselbe herabzichen-de Schwere g, so ist

VPg = 2Q-Q'

und es kommt auf das Verhältnifs der anziehenden Kräfte an,ob V I) g — (2 Q — Q') positiv, negativ oder = 0 ist. In-dem ferner die anziehenden Kräfte nur in geringe Fernen wirken,so kann man den inneren Umfang der llöhre G mul die ihr ei-genlhiunliche Kraft der Anziehung q nennen, wodurch Q =