Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
565
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che «O/Z ist in der Figur ein solches halbes

Kugelgewölbe «N/ZO abgebildet, dessen HöheKO und Weile «/Z demnach der Höhe undWelte des Tonnengewölbes gleich sey» muß.Da nun bereits die Berechnungöart der Kugel-oder Kesselgewölbe gezeigt worden ist, so bedarfdie Berechnung eines Muldengewöl-bes keiner weitem Erläuterung. Da nemlichdie beyden Halbkugelgewölbe an «O/Z, undein ganzes Kugelgewölbe ausmachen, sodarf man zu dem Tonnengewölbe nur einKugel- oder Kesselgewölbe von gleicher Höheund Weite (tz. iz?.) hinzusehen, um den In-halt des Muldengewölbes zu erhalten.

§. -4Z-

Zusatz v.

Ist das Tonnengewölbe mit geraden Mauern«O/Z geschlossen, so bekömmt man denInhalt dieser Mauern, wenn man die Flachenäbtt, «O/Z noch besonders in die Mauerdickemultiplicirt.

Ich werde aber künftig alles ebene Mauer-werk bey den Gewölben bey Seite sehen, weildie Berechnung desselben keiner besondern Re-geln bedars, als derjenigen, welche bereits beyBetrachtung der Prismen und Pyramiden vor-gekommen sind.

Nn z §. 144.