Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
553
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eine mittlere Dicke nach der das Mauerwerkaufgeführt wird.

7. Grathe, Kanten, oder Rippeneines Gewölbes, welches (wie z. B. das Kreuz-oper Klostergewöibe) aus mehr einzeln Tbeilenzusammengesetzt ist. nennt man diejenigen krum-men Linien. in denen sich diese einzeln Theilsselbst zusammenfügen, und Sargen werdendiejenigen Mauern genannt, welche den PlatzUmfassen, den man überwölben soll.

8. Die Gewölbe auf deren Berechnungsartsich leicht alle andere bringen lassen, sind Ku-gel gew öl de, Tonnengewölbe, Klo,stergewölve, und Kreuzgewölbe, wel-che ich denn der Ordnung nach in folgendenKKen behandeln werde.

§. lZs-Aufgabe.

Den körperlichen Inhalt einesKugelgewölbes zu finden.

Aufl. I. Ein solches Gewölbe stellt einehalbe Kugel vor. Die Grundfläche Xst (?iZ.7?.) der innern Höhlung oder Halbkugelflächedes Gewölbes, ist also ein Kreis, unddie innere Höhe kK des Gewölbes ist demHalbmesser der Grundfläche d. h. der hal-ben innern Weite des Gewölbes gleich.

Mm s 2. Ist