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5 (1809)
Entstehung
Seite
552
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lung des Gewölbes verlangen, oder bloß denInhalt des Gewölbes zwischen der inner» undäußern Fläche desselben, d.h. den körperlichenRaum, welchen bloß die Dicke des Gewölbesfasset, das Mauerwerk oder den massivenTi>eil desselben, mit Beyseite-fttzung derWieverlagen, Pfeiler u d gl. derenBerechnung meist von keiner großen Kcbwü-rtgkeil ist, und sich durch Pyramiden undPrismen bewerkstelligen läßt.

4. Die krumme Linie nach der die innereFläche eines Gewölbes aufgeführt ist, nennt mandie GewvlbiiNle. und nach derselben wirddas Bogengestelle, die so genannte Lehreoder das Lehrgerüste, verfertigt, über wel«chem sodann das Mauerwerk in der gehö«rigen Krümmung aufgeführt wird.

5. Diese Gewölblin»? kann ein Halbkreis,ein Kreisbogen, eine Ellipse . Parabel u d. gl.seyn, wodurch denn die Gewölbe, oder einzelneTheile derselben, die mancherlei) Formen erhal«ten, deren Benennungen ich aus der Baukunstebenfalls als bekannt voraussetze.

6. Ist die äußere Fläche eines Gewölbesder innern nicht parallel, das Gewölbe alsonickt durchaus von gleicher Dicke, so kann mansich, zur Erleichterung mancher Berechnungen,«ine mittlere Gewölblinie gedenken, weiche etwader innern Gewvlblinie ähnlich ist, und dann