§. 8i.
Anmerkung.
Aus dem bisherigen wird erhellen, wieman den Inhalt eines jeden eckigtenKörpers, d.h. eines solchen, dessen Ober-fläche aus laucer ebenen Flächen zusammen-gesetzt ist, würde berechnen können. Die ganzeOberfläche eines solchen Körpers läßt sich ohneZweifel in laucer Oreyecke zerlegen, und uichdurch jede drey Eckpunkte des Körpers läßtsich ein Dreyeck gedenken, von dem aliemahlwenigstens eiue Seite zugleich eins Kante ander Oberfläche des Körpers ist, die Heydenandern aber, wenn sie nickt auch Kanten sind,doch leicht quer durch den Körper gemessenwerden können, wenn man den Abstand derHeyden Eckpunkte, durch welche sie gehen, mit«inem Zirkel oder, wenn der Körper zu großist, mit einem andern dazu dienlichen Werk-zeuge abfasset. In jedem solchen Dreyeckekann man nun die Winkel theilö unmittelbaran der Oberfläche des Körpers messen (§. 24. 10.)theils sie auch ans den gemessenen Seiten be-rechnen, oder auch, durch Aufzeichnung desDreyecks auf dem Papiere, messen. Ist nunein Körper vorgegeben, so wird die Betrach-tung desselben leicht ausweisen, wie er sichdurch Hülfe der sowohl an setner Oberflächeselbst vorkommenden Dreyecke, als auch der-X ? jenigen,