Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
147
Einzelbild herunterladen
 

?47

jene sk in der Ebene des ParallelogrammsKLbc und letztere 5t in der Ebene derGrund-fiache hierauf das Werkzeug (?ig. ,2)

so weil öffnen, daß wenn man die Kante m<zan die Linie 5 t legt, die Kante inn die Liniesk decket, so ist dann die Oeffnung beyderLiniale, also der Winkel nmq, oder des gleichdem Neigungswinkel k5t c^l (Z ^

Um demnach die Grösse desselben zu erhal-ten, fasse man auf den Linialen den Abstandder beyden Punkte K, und messe ihn auf demMaaßstabe ca, so hat man die Sehne desWinkels bca in Tausendtheilen des Halbmef»sers cd cs. Hiervon nimt man die Hälfte,so hat man den Sinus der Hälfte des Winkelsdes, den man alsdann in den Sinustafelnaufsucht, und daraus also ^ selbst

findet, welches denn duplirt den verlangtenNeigungswinkel so genau geben wird, als esin der Ausübung nöthig ist.

i r. Kann man den Neigungswinkel an derKante L(^ nicht bequem messen, so kann manihn auch an der gegenüberstehenden bo be-stimmen, welcher aber alsdann das Complementdes untern Kzc zu l8o Graden seyn wird.

i2. Ein solches Werkzeug Neigungswinkelvon Seitenflächen an Körpern zu messen, ist inmanchen Fällen zur Ausübung sehr nützlich.

K 2 Be-