Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
70
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sind, wie sehr oft bey physikalischen Versuchender Fall ist, wenn man z.V. zu einer gewissenAbsicht den Inhalt einer Retorte, Flasche, odersonst eines Gefäßes verlangte, dessen innereWeite man wegen der unbekannten Dicke desGlases nnr sehr unsicher aus den äußern Ab-messungen würde bestimmen können. Hier istkein anderes Mittel, den Inhalt genau zu er-halten, als die Eichung mit Wasser, bey sehekleinen Gefäßgen noch besser mit Quecksil-ber, wovon em Pariser Cubikzoll 8 Unzen6 Drachme» 25 Grain Pariser Gewicht, oderin deutschen Apothckcrgewtcht 9 Unzen c> Drach-men l 5,7 Gran — 4ZZZ.7 Graue wiegt.

X. Wenn Gefäße dieser Art nicht sehr großsind, so kann man sich zur Bestimmung ihreskörperlichen Inhalts, auch sehr leicht und vor-theilhaft, eines cylindrischen Glases be-dienen, für dessen Höhe man einen Maaßstabverfertigt hat, dessen Theile sich auf Cubckzolledes Inhalts beziehen, und auf folgende Weisebestimmt werden können.

I. Es sey (?iA.II.) sbcä ein cylindrischesGlas, in welches wenigstens ein QuartierWasser hineingehe, um es auch zur Bestim-mung des körperlichen Inhalts ziemlich großerGefäße gebrauchen zu können. Die Weite desGlases betrage nicht leicht über z Zoll, damit

wenn