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Verhandlungen der am 18. Juli 1842 abgehaltenen 4. Generalversammlung der Aktionäre der k. k. priv. Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft
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IV. Ueber die Leistungen der Maschinen-Fabrik

bis Ende Juni 1842.

Die bisherigen Leistungen der Maschinenfabrik bestehen:

I. In bereits abgelieferten Gegenständen, als:»

») 9 Lokomotive und 12 Tender im Betrage von fi. 150,469 » kr.

d) III achträdrige und 4 sechsrädrige Personenwagen verschiedenerGattung, so wie 153> theils 4, theils 6, theils 8 rädrige Fracht-wagen, zusammen 268 Wagen, 14 Omnibus, Drehscheiben,

Ausweichbestandtheile, Schottenvagen und diverse Arbeiten . . 729,726 » 37 »

e) Lieferungen für den Pesther Brückenbau, Dampfbootkessel , Hilfs-maschinen für kaiserliche Werke, Kommunikationen für Spinn-fabriken, Turbinen, dann verschiedene Abgüsse :c. :c 35,991 » 12 »

Zusammen . fl. 996,277 » 49 kr.

II. In Gegenständen, welche noch in Ausführung begriffen sind, nähmlich:

8 Lokomotive englischer Art,

I Lokomotiv amerikanischer Art,

1 Wasserrad von 49 Pferdekraft,

2 Hochdruckdampfmaschinen von 6 und 19 Pferdekraft,

1 Kommunikation für die Kaiser Ferdinands-Rordbahn,

2 HilfSmaschinen für das k. k. Oberverwesamt Reuberg,

1 Bohrmaschine und diverse andere Bestellungen und Abgüsse.

In Bezug auf die Erträgnisse weisen die buchhalterischen Rechnungen bis Ende Juni d. I. ausUAn Werth der in Ausführung begriffenen verschiedenen Erzeugnisse

für fremde Partheien, ünd der Materialvorräthe fl: 184,675 » 46 kr.

Dagegen steht die Maschinenfabrik bei der Central-Buchhaltung außerden erwähnccn seitherigen Baukosten pr. 448,435 fl. 52 kr. noch für ein

ausgefolgtes Betriebs-Capital belastet mit 68,655 » 13 »

ferner ist an fremde Materiallieferantcn laut Salda Conti von der Fabrik

zu vergüten . 45,981 » 6 »

Zusammen . fl. 113,736 » 19 kr.

woraus sich ein Ueberschuß der Aktiva gegen die Passiva ergibt von . fl. 79,939 » 27 kr.

womit nicht nur die 4"/o Interessen deS Anlags- und Betriebskapitals bis 39. Juni d. I. im Betrage von fl. 38,398.bestritten werden konnten, sondern noch weitere fl. 32,631 27 kr. zu Gunsten der Fabrik erübrigen, obgleich eine bedeutendeAbschreibung für die Abnützung des Inventars vorgenommen wurde, und die Preise deS für die eigene Gefellschaft geliefer-ten Fahr-kun<I»s inslruetus im Vergleiche mit jenen fremder, solider Lieferanten viel billiger erscheinen.

Die reichliche Ausstattung der Fabrik, ihre seitherigen zur besonderen Zufriedenheit der Abnehmer ausgeführtenArbeiten, ferner die in letzterer Zeit rege gewordenen Unterhandlungen für neue größere Bestellungen, endlich der bedeutendeMaschinenbedarf, den die ins Lebe» tretenden Staatscisenbahne» hervorrufen, berechtigen zu der Erwartung, daß dies»Anstalt die bei ihrer Gründung gehegten Hoffnungen vollkommen verwirklichen werde.