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Verhandlungen der am 18. Juli 1842 abgehaltenen 4. Generalversammlung der Aktionäre der k. k. priv. Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft
Entstehung
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Central-Bureau-Regie-Conto wahrend des Baues.

») Besoldungen und Diäten des Vorstehers und Personales, nach Abzug der von

dein Betriebe bestrittenen Summe st. 42,930 » 42 kr.

d) Reise- und diverse Auslagen 6028 » 58 »

c) Bureau-Miethe sammt Beheizung, Porti, Kanzleispesen, Bücher :c. tc. 7 . 18,698 » 9 »

4) Druckkosten und Kundmachungen, Zeitungen :c. rc. . , 8467 » 6 »

Zusammen . st. 76,124 » 55 kr.

Für S tl Stücke in der eigenen Fabrik erbaute Omnibus zur Verführung

der Passatziere in Wien zwischen der Stadt und dem Bahnhofe st. 13,650 »kr.

'X.'AA, Die ü E?«»ta»Zah!uNgeN auf noch nicht definitiv abgerechnete Bau-Arbeiten und Lieferun-gen bestehen in ......' st. 32,849 » 21 kr.

Interessen - Conto.

Die ^/ g Zinsen des verausgabten Capitales vom Anfange des Baues bis 20. Juni 1841, als dem Eröff-nungstage der Bahn von Wien, von welcher Zeit an die Interessen von den Betriebseinnahmen bestritten wurden, betra-gen - st. 319,653 » 44 kr.

Hieraus ergibt sich als Total - Summe aller Auslagen für die Bahnen von Wien nach Gloggnitz, so wie vonWien nach Preßburg und Raab bis Ende Juni d. I: gemäß der angeführten 17

Rechnungs-Conti . ' st. 9,040,759 » 31 kr.

Rechnet man hierzu, laut des verfaßten Ueberschlagcs >ene Beträge,welche zur Tilgung aller vom Baue herrührenden Rückstände derUnternehmung, so wie zur Instandsetzung und Kompletirung aller

Gebäude und Werkstätten noch erforderlich werden, mit circa 389,240 » 29 »

so entfallen als Anlags - Capital st. 9,430,000 » kr.

wovon laut ebenfalls anliegendem Wnstvsise 67 950,000 » ,>

auf die Voranslagen für die angefangenen ungarischen Bahn-

theile nach Preßbnrg und Raab gehören, also 8,480,000 » »

für die Wien-Gloggnitzer-Bahnstrecke erübrigen, und zwar:kostete in runden Summen:

1) Der Doppelbahnbau . st. 5,850,000 ,, kr.

2) Die Gebäude 1,030,000 » »

3) DerFahr-kunüus instructus an Locomotiven und Wagen . . . 1,280,000 » »

4) Die 4 "/<> Zinsen während des Baues 320,000 » »

Summa . st. 8,480,000 »kr.

Daß diese Angabe» mit den, der vorigen löbl. - Generalversammlung mitgetheilten beiläufigen Kostenanschlägennicht übereinstimmen, und sich bedeutend höher belaufen, ist ein unangenehmes Ergebnis;, welches bei allen großartigen Bautenvorkömmt, hier aber durch folgende Umstände gerechtfertiget werden kann:

1. War zur Zeit der vorigen Rechnungslegung, d. i. Ende December 1840, die Bahnstrecke von Wien bis Neustadt nochnicht vollendet, jene von Neustadt bis Neunkirchen kaum begonnen, von da bis Gloggnitz aber noch gar nicht in Angriffgenommen; die Kosten dieser Bahntheile konnten also nur uproximativ berechnet werden, und es haben

2. die erwähnten kostspieligen Grundcmlösungen, die Felsensprengung bei Rohrbach, die nnvorgesehene schwierige Fundamen-tirung der sämmtlichcn Gloggnitzer-Stationsgebäude auf Rosten, die durch den strengen Winter von 18401841 her-beigeführten Beschädigungen mehrerer Bauobjecte, namentlich die bedeutenden, im Laufe des vorigen und heurigen JahreSStatt gehabten Setzungen der hohen Dämme bei Hetzendorf, Mödling und Thallern, so wie endlich mehrere außer-ordentliche Erdabrutschnngen in der Meidlinger-Abgrabung w. die Vauauslagen unerwartet gesteigert.

3. Hat sich gleich nach Eröffnung der Bahn von Wien die dringende Nothwendigkeit der Vergrößerung und Veränderungmehrerer Stationsgebäude, namentlich in Liesing und Baden, dann der Bau zweier neuen Wasserstationen in Mödling