Dieser Verlängerung wegen, so wie auch besonders deshalb, um diesonst leicht eintretende Drehung der ganzen Maschine, wodurch Arenund Räder leiden, zu vermeiden, sind außer den 2 vorder» Paaren vonLaufrädern II, n, hinten unter dem Feucrplatze und Stande des Ata»schinistcn noch ein 3tes Paar angebracht.
v sind endlich die Buffer zum Auffangen etwaiger Stöße und I', pEisenstangen, an welchen Besen befestigt werden, die ans den Schienenliegende kleine Körper, wie Steinchen u. Vgl., wegkehren.
Der Preis einer solchen Maschine ist 12000 Thalcr.
Es würde nunmehro, wo das Allgemeinste über Dampfwagcn auf-geführt ist, dem Gange der Darstellung entsprechend sein, Einiges überdie Berechnung der Kraft und den Effekt derselben anzugeben, wennsolches, bei nur einiger Ausführlichkeit, die Grenzen des Zweckes unseresWerkes nicht überstiege und weshalb denn auf das bereits früherezitirtc Werk Pambours verwiesen werden muß.
Wir begnügen uns eine nach Pambours Versuchen zusammengestellteTabelle mitzutheilen, welche den bereits erwähnten Einfluß erkennenläßt, welcher beim Ersteigen von schiefen Ebenen auf die Geschwin-digkeit und die Zugkraft der Dampfwagcn ausgeübt wird, so wie einigesüber die Adhäsionskraft derselben anzuführen.
Der zu den Versuchen benutzte Dampfwagen hatte Dampfzylindervon 11 Zoll Durchmesser, 16 Zoll Kolbenhub, Triebräder von 5. FußHöhe und ein Gewicht von « Tonnen. Die Verdampfungsfähigkeitdes Kessels betrug »5 Cubikfuß Waffer pr. Stunde, der Dampfdruck70 Pfd. pr. Quadratzoll, und pr. Stunde wurden 598 Pfd. Coks verbrannt.
Steigcrnngsverhältuißder
zu ersteigenden Ebene.
Geschwindigkeit derMaschine inengl. Meilen xi-.Stunde.
Bruttolast oderWiderstand der Ma-schine auf die Horizon-tale reduzirt, in engl.Tonnen ä 2240 Pfd.
Horizontal
25,1
50,0
'/ixoo
23,53
7N,8
21,4«
103,8
in,00
135,7
'/>
1g,N1
175,5
>/
>150
14,NN
215,3
Was die ebenfalls schon früher erwähnte Adhäsionskraft der Trieb-räder eines Dampfwagcns betrifft, die unumgänglich uothwendig ist,wenn die Räder eine fortschreitende und nicht blos eine drehende Be-wegung annehmen sollen, so hängt die Größe derselben von der Be-schaffenheit der Schiencnoberfläche, der Radreifen und von dem augen-blicklichen Zustande der jedesmaligen Witterung ab. Sie ist nämlicham größten, wenn die Oberfläche der Schienen entweder ganz trockenoder ganz naß ist, weil sie in beiden Fällen durchaus vou Unreinig-keiten befreit sind. Sind dagegen die Schienen nur feucht und thcil-weise mit Koth bedeckt, wie bei neblichtem Wetter im Winter und Herbst,so ist die Adhäsion der Räder auf den Schienen am geringsten. ZurBestimmung der Adhäsionskraft sind von Pambonr, Wood und Andernviele Versuche angestellt, deren Resultate folgende sind:
Nach den Angaben des Erstcren zog der Dampfwagen Fury zehn be-ladene Wägen, welche nebst dem Tender von 5 Tonnen Gewicht zusammen50,Ig Tonnen wogen, die Whiston-Rampe oder schiefe Fläche auf derLiverpool-Manchester-Bahn aufwärts. Die Ladung auf der Rampewar in Bezug auf Zugkraft gleich einer Last vou 244 Tonnen auf einer