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Leichtfaßliche Belehrung über das gesamte Eisenbahnwesen
Entstehung
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Are die Triebräder, indem sie (die Kurbelstangen) an einer zwischen denSpeichen derselben sitzenden Warze befestigt sind.

Die Triebräder liegen unter dem hintern Thcile der Maschine, wo-durch eine solche Last ans sie gebracht ist, daß sie einen größeren Wider-stand (Adhäsion) ans den schienen auszuüben im Stande sind, als esbei einer anderen Einrichtung und gleichem Gewichte der Maschinemöglich wäre. Vier kleine, paarweise mit einander verbundene Rädertragen den Vorderthcil der Maschine. Diese vier Räder sind untereinander mittelst eines Rahmens in der Art verbunden, daß sie sichfrei um einen vertikalen Zapfen (wie das Vordergestellc eines gewöhn-lichen Wagens um den Reihnagel) bewegen können.

Die Beweglichkeit der Vorderräder macht die Maschine zum Ge-brauche für Krümmungen von kleinerem Halbmesser geeigneter.

Ans den meisten amerikanischen Bahnen befinden sich Norris - Oampf-wagcn und auch ans mehreren deutschen Bahnen, wie unter andern ansder Berlin-Potsdamer- und ans der Ferdinands-Nordbahn hat man siemit Nutzen angewandt. Seit Kurzem haben sie auch in England Einganggefunden und eine Compagnie hat deren bereits 10 angeschafft und imBetriebe.

Ein am Ende des vorigen Jahres (i84i) aus England zurückgekehrterdeutscher Techniker berichtete uns hinsichtlich dessen, was die Norris'-schen Maschinen leisteten, Folgendes. Derselbe sah nämlich einen solchenDampfwagen bei gutem Wetter mit 4 bis 5 angchangcncn und belastetenPersonenwagen eine schiefe Ebene von 1 auf 37 mit einer Geschwindigkeitvon 10 bis 15 engl. Meilen pr. Stunde aufwärts fahren.

Ein Dampfwagen nachdem Norris'schen Prinzipe ist, mit mancherleiVerbesserungen, vor Kurzem aus der Werkstatt des tüchtigen MechanikersBorsig in Berlin hervorgegangen, deren Abbildung wir hier inFig. 3in geben.

Dabei ist der Dampfkessel mit dem Dampfraume ist der

Feuerraum, a>, sind Probirhähne, von denen bei normalem Wasserstandedie unteren Wasser, die oberen Dampf anslassen müssen, wenn sie ge-öffnet werden. In a" ist die Dampfpfeife sichtbar und ch" ist eine Stangezum Oeffuen und Schließen eines Hahnes in der Speisepumpe, wodurchder Maschinist zugleich sich überzeugen kann, ob die Pumpe in Thätigkeitist oder nicht. Ii ist die Feueresse, die von dem Ranchkasten n^ ausgeht,c! ist einer der Dampfzylinder, n die Kolbenstange, 15 die Triebstange,die an einem Ende mit der Kolbenstange, am andern mit einer Warzedes Triebrades ie, in Verbindung steht, und so die hin - und hergehendeBewegung der Dampfkolbcn auf das Triebrad überträgt und dessen Um-drehung veranlaßt. Ganz dieselbe Anordnung findet sich auf der andernSeite der Maschine.

Die Geradeführung der Kolbenstangen geschieht durch zwei runde, pa-rallel mit der Kolbenare laufende Stäbe <>. An einem an der Kolben-stange befestigten Qncrstück i, ist der Kolben der Kesselpumpe 3, an-gebracht, welche letztere parallel mit der Are deS Dampfzylinders liegtund gleichen Hub mit dem Dampfkolbcn hat. Ii sind die Ventilkasten,die so eingerichtet sind, daß man durch Wegnahme einer Schraube zu denVentilen gelangen kann, indem dadurch ein schmiedeeiserner Bügel gelöschtwird, der die Ventile in ihren Sitzen hält. Ii ist das Rohr, welches dasWasser vom Tender herführt. I, ist die Handhabe des Regulators, mittelstwelchem der Dampfznfluß ans dem Kessel nach dem Zylinder geöffnetoder versperrt wird, m sind Handhaben, die zur Steuerung fuhren,wodurch der Dampfznfluß entweder ans die ein oder andere Seite derDampfzylinder gestattet und dadurch eine vor- oder rückgängige Bewe-gung der Maschine veranlaßt wird, ti, dl sind Sicherheitsventile, derenBelastung durch Federn hervorgebracht wird.

Die ganze eben beschriebene Mafchinc ist, besonders zwischen denäußeren schräg liegenden Zylindern und den Triebrädern, ctwaS länger