184 Sonntag 41.
bekehrten bleiben liegen im Schlamme der Sünde.
Spr. 24, 16.
Unter den Bekehrten gibt'S Schwache und Starke,Kinder, Jünglinge nnd Männer. Ephcs. 4, 11—14.
Fr.11?. Obgleich die Menschen das Gesetz nicht vollkömmlichhalten können, so will Gott doch, daß dasselbe fortwäh-rend scharf gepredigt werde, damit:
1. Jeder daraus seine snndlichc Art je länger je mehr
erkenne;
Römer 7, 7. Die Sünde erkannte ich nicht, ohne durchdas Gesetz. Denn ich wußte nichts von der Lust, wo daS Ge-setz nicht hätte gesagt: Laß dich nicht gelüsten.
2. wir desto begieriger Vergebung der Sünden und Ge-
rechtigkeit in Christo suchen;
Römer IN. 1. Christus ist des Gesetzes Ende! Wer an denglaubt, der ist gerecht.
3. wir täglich mehr der Heiligung nachjagen.
I Thess. 3, 12—13. Euch aber vermehre der Herr, undlasse die Liebe völlig werden unter einander und gegen Jeder-mann: daß eure Herzen gestärket, unsträflich seien in der Heilig,keit vor Gott und unserm Vater, auf die Zukunft unsers HerrnJesu Christi, samntt allen seinen Heiligen.
Die Heiligung ist diejenige Gnadcnwohlthnt Got-tcS, wodurch die Bekehrten und Wicdergcborncn, gestärktdurch die Kraft des heiligen Geistes, immer mehr daranarbeiten, ihre Sünden ab zu legen, um nach dem Eben-bilde Gottes erneuert zu werden. Das Ziel der Voll-kommenheit werden wir, 'so wir aushalten im Glauben,nach diesem Leben erreichen.
I Joh. 3, 2. Meine Lieben, wir sind nun GotteS Kinder,nnd ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissenaber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden:denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
* Die Mittel zur Heiligung sind:
1. Wachsamkeit auf alle Regungen des Herzens; 1 Co-
rinthcr 1k, 1?.
2. das Gebet; Römer 8, 2k.