Frage 110, 111.
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Geboten ist im achten Gebote: !
1. einem Jeden das Seim'gc zn lassen, einem Jeden
daS Seinige zu geben, sowie cS Gerechtigkeit undBilligkeit erfordern;
Stöni. IN, 7—8. Sc gebet nun Jedermann, was ihr schul-dig seid: Schoß, dem der Schoß gebühret; Zoll, dem der Zollgebühret; Furcht, dem die Furcht gebühret; Ehre, dem die Ehre gs«bühret. Seid Niemand nichts schuldig, denn daß ihr einander liebet.
3. des Nächsten Nutzen auf alle Weise zn fördern, und
ihm das zu erweisen, was wir von ihm uns er-wiesen wünschen.
Matth. 7. 12. Alles nun. das ihr wollet, daß euch die Leutethun sollen, das thut ihr ihnen!
2. die Arbeitsamkeit;
l Moses 3, 19. Zm Schweiße deines Angesichtes sollst dudein Brod essen, l Thess. 4, II—12.
4. die Genügsamkeit;
I. Timoth. 6, 9—8. Es ist ein großer Gewinn, wer gott-selig ist, und laßt sich genügen. Denn wir haben nichts mit indie Welt gebracht, darum offenbar ist, wir werden auch nichtshinaus bringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben,so lasset uns begnügen.
5. die Sparsamkeit;
Die Christliche Sparsamkeit ist eben so weitentfernt von der Verschwendung, als von dem Geize; sieist, nach LucaS 1V, 10 — 11, ein nothwendiges Stück derTreue im Kleinen.
Ioh. 9,12. Sammelt die übrigen Brocken, daß nichts umkomme.
6. die Christliche Wohlthätigkcit;
Jesaia 38, 7. Brich dem Hungrigen dein Brod, und die,so im Elend sind, führe in das Haus; so du einen nackend stehest, sokleide ihn, und entziehe dich nicht ovn deinem Fleisch. (Tobias 4, 9.)
?. die Wiedererstattung,wenn Jemand schon seinemNäch-steu etwas entwendet hat. Luc. ! st, bst Eph. 4,38.
Hesek. 33, is. So der Gottlose das Pfand wiedergibt, undbezahlet, waS er geraubet hat, und nach den, Wort des Lebensdaß er kein Böses thut: so soll er leben und nicht sterben.
Die Mittel, um die Pflichten des achten Geboteszu erfüllen, sind:
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