Frage 103, 106, 107. 16?
schläger: »»d ihr wisset, daß ein Todtschläger nicht hat das ewigeLeben dei ihm bleibend. 3 Mvs.19, 17—18.
2. der Mensch thut in allen diesen Zuständen nicht, » vaS
recht ist vor Gott;
Reiner 12, 19. Rächet euch selber nicht, meine Liebste»,sondern gebet Nanm dem Zorn.
3. Gott hat sich die Rache vorbehalten.
Römer 12, 10. Die Rache ist mein, ich will vergelten,spricht der Herr.
Ist uns von unser,» Nächsten ein großes Unrecht zu- ---gefugt, so haben wir dagegen bei der Obrigkeit Schutzund Recht zu suchen. In dem Fall, wenn der ChristAlles gethan hat, um sich bei Streitigkeiten mit seinemNächsten gütlich und friedlich auszugleichen, darf er vorder Obrigkeit einen Rechtsstreit oder Proceß führen. Ermuß aber während der Dauer desselben:
1. dem Rechte seinen freien Lauf lassen;
2. nur der Sache, nicht der Person Feind sein;
3. niemals die Bereitwilligkeit zum Vergleich verlieren.
Die Mittel, um Haß, Zorn und Rachgierigkeit zu *überwinden, sind:
1. Gebet und Wachen;
2. jede Gelegenheit zur heftigen Aufwallung des Ge-
müthcö zu vermeiden;
3. die Handlungen unsres Nächsten nie von der schlimm-
sten, sondern stets von der besten Seite zu be-
urthcilen;
4. die schlimmen Folgen des Zorges oft zu erwägen;
3. das Beispiel und den Befehl Christi uns oft zu ver-gegenwärtigen.
Matth. K, II. So ihr den Menschen ihre Fehlsr vergebet,so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Luc. 23, 31.
Bittere, harte Worte, Schmähworte, Lästerungen,Verlänmdnngen gehören zu den mörderischen Worten.
Matth. S. 21— 22. Ihr habt gehört, daß zu den Alte» ge.sagt ist: Du sollst nicht tobten: wer aber tödtet, der soll des Ge^richtS schuldig sein: ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder