Sonntag 25. W3
Pred. 4, 17, Bewahre deinen Fuß, wenn du zum HauseGotteS gehest, und komm, daß du hörest.
I Petri 2, 2. Und seid begierig nach der vernünftigen läu-tern Milch, als die jetzt gebornen Kindlein, auf daß ihr durchdieselbe zunehmet.
2. In der Kirche müssen wir: *
s) stille und sittsam sein;
sz) andächtig bei der Predigt, dem Gesang undGebete;
t) verlangend nach dem Segen des göttlichen Wortes;
ä) das Gehörte betend auf uns anwenden, und unsdurch dasselbe zur wahren Buße, zum lebendige!»Glauben und zu einer durchgreifenden Heiligungbringen lassen.
Lue. 8, 15. Das aber auf dem guten Lande, stnd die dasWort hören und behalten in einem seinen guten Herzen, undbringen Frucht in Geduld.
3. Nach der Kirche müssen wir: *
u) das gehörte Wort für uns selbst und mit Andernwiederholen;
b) im Herzen dasselbe bewahren;
e) unsere Danksagung für das Wort hauptsächlichdadurch beweisen, daß wir Thäter des Worteswerden.
Iacvbi I, 22. Seid aber Thäter des Worts, und nichtHörer allein, damit ihr euch selbst betrüget.
Bestätiget wird der Glaube durch den Gebrauch derheiligen Sacramente.
Römer 4, II. Das Zeichen der Beschneidung empfing Abra-ham zum Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, welchen er nochin der Vorhaut hatte.
Die Sacramente sind die vom Sohne GotteS Fr. 66.für seine Kirche verordneten heiligen Handlungen, darinder Herr den Gläubigen unter äußern, sichtbaren Mit-teln unsichtbare Gnadengnter bezeichnet und darreicht,theils seine Verheißungen, theils ihren Glauben zu ver-siegeln.
Die Sacramente sind also nicht nur Zeichen, son-Fr. g?.dern auch Siegel. Als Zeichen weisen sie hin auf