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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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Frage 53.

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vom h: Geiste; der 2lte und 22te Sonntag sFr. 34 bis58) geben die Lehre von der Kirche, in welcher der hei-lige Geist immer am meisten seine Wirksamkeit geoffcn-barct hat und fortwährend offenbaret; der 23te und 24teSonntag (Fr. 59 bis k l) handeln von der Rechtfertigung,worin der heilige Geist uns die Artikel des ChristlichenGlanbens recht aufschließet, und bilden einen Anhang zurErklärung dcS apostolischen Glaubensbekenntnisses.

Der 20ste Sonntag (Fr. 53) handelt k) von der Fr. 53.Person, 2) von der Mittheilung des heiligen Geistes.

I. Der heilige Geist, darum so genannt, weiler heilig ist, und weil er die Heiligung in uns wirket,ist die dritte Person der Gottheit, gleich ewi-gerGott mit demVatcr und mit dem Sohne.

Beweise für die göttliche Persönlichkeit des Geistes sind : *

1. Der heilige Geist wird ausdrücklich als die dritte

Person in der Ordnung von Vater und Sohn,und mehrmals Gott, Herr genannt.

Matth. 2s, 19. Taufet sie im Namen des Vaters, desSohnes u nd^deS heiligen Geistes. 2 Cor. 3,17. Apostelg. S, 34.

2. Die Bibel schreibt dem H.Geiste göttliche Eigenschaft *

ten zu, z. B. Allwissenheit, Allgegenwart u. s. w.

!. Cor. 2, 10. Der Geist erforschet 2ÜL Dingeauch dieTiefen der Gottheit. 1. Cor. 3, 16.

3. Göttliche Wirkungen, namentlich das ganze Werk der 5

Heiligung, werden ihm beigelegt, wie dem Vaterdie Erschaffung, dem Sohne die Erlösung.

Zoh. 3, S 6. Es sei denn, daß Jemand geboren werdeaus dem Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gotteskommen. Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch, wasvom Geist geboren wird, das ist Geist. Zoh. 16, 815. Apo-stelgeschichte 13, 2 4.

4. Göttliche Ehre soll dem heiligen Geiste erwiesen *

werden, z. B. die Taufe auf seinen Namen.

Matth. 12, 32. 'Wer etwas redet wider des MenschenSohn , dem wird eS vergeben, aber wer etwas redet wider denheiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser, nochin der zukünftigen Welt. Matth. 28, 19.

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