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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
Entstehung
Seite
77
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Auödruck also soll vollkommene Thcklnahme an GottesMajestät, Macht und Herrlichkeit bezeichnen. Als Erlö-ser zeiget sich Christus im Himmel als das Haupt seinerKirche, wodurch der Vater Alles regieret.

Ephescr l, 18 23. (Gott gebe euch) erleuchtete Augeneures Verständnisses, daß ihr erkennen möget, welche da sei dieHoffnung euers Berufs, und welcher da sei der Reichthum seinesherrlicheil Erbes an seinen Heiligen, und welche da sei die über-schwängliche Größe seiner Kraft an uns, die wir glaube», »achder Wirkung seiner mächtige» Stärke, welche er gewirket hat inChristo, da er ihn von den Tobten auferwecket hat und gesetztz» feiner Rechten im Himmel, über alle Fürsteuthümer, GewaltMacht, Herrschaft und Alles, was genannt mag werden, nichtallein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Und hatalle Dinge unter seine Füße gethan, und hat ihn gesetzt zumHaupte der Gemeinde über AlleS, welche da ist sein Leib, näm-lich die Fülle deß, der Alles in Allem erfüllet.

Diese Herrlichkeit unseres Hauptes Christi hat den Fr. St.

Nutzen:

1. Daß er durch seinen heiligen Geist in seine Gliederdie himmlischen Gaben ausgießet; welches zugleichFolge und Beweis für seine Erhöhung ist.

Apostclg. 2, 33. Nun er durch die Rechte Gottes erhöhetist, und empfangen hat die Verheißung des heiligen Geistes vomVater, hat er ausgegossen dieß, das ihr sehet und höret.

Z. Daß er uns und die im Stande seiner Erniedrigungerworbenen Gaben mit seiner Gewalt wider alleFeinde schützet und erhält;

Römer 8, 31, Wer will verdammen? Christus ist hie, dergestorben ist, ja vielmehr, der auch auferwecket ist, welcher istzurRechten Gottes, und vertritt uns.

Offenb. 3, 21. Wer überwindet, dem will ich geben mitmir auf meinem Stuhl zu sitzen, wie ich überwunden habe, undbin gesessen mit meinem Vater auf seinem Stuhl. Psalm IIS,1 2. 1 Cor. 15, 21 28.

3. daß sie uns zur Gottseligkeit treiben soll, daß wirdem Herrn mit Furcht dienen, und uns seinermit Zittern freuen sollen.

Ps. 2, II12. Dienet dem Herrn mit Furcht, und freueteuch mit Zittern. Küsset den Sohn, daß er nicht zürne, und ihrumkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald anbrennen.

Aber wohl Allen, die auf ihn trauen.