W Sonntag 16..
mußte Christus, der den Tod aufheben wollte, an seinemLeibe selbst den Tod erdulden.
Römer 6, 23. Der Tod ist der Sünden Sold, aber dieGabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, nnserm Herrn.
Im alten Testamente ist darum der Tod Christi oft' gcweissaget und vorgebildet.
Zesaia 53, 12. Darum will ich Ibm große Menge zur Beutegeben, und er soll die Starken zum Raube haben; darum daßEr sein Leben in den Tod gegeben hat, und den Uebelthäterngleich gerechnet ist, und Er Vieler Sünden getragen hat, undfür die Uebeithäter gebeten.
« Das Ostcrlamm und der Tod der Opforthierc warenVorbilder auf den Tod Christi. Die Apostel verkündigenauch immer gleich den Tod Christi als das wichtigste derevangelischen Botschaft.
Römer 5, 10. So wir Gott versöhnet sind durch den Todseines Sohnes, da wir noch Feinde waren; vielmehr werden wirselig durch sein Leben, so wir nun versöhnet sind.
l Cor. 15, 3. Denn ich habe euch zuförderst gegeben, wel-ches ich auch empfangen habe, daß Christus gestorben sei fürunsere Sünden, nach der Schrift.
Der Tod Christi sollte den leiblichen Tod der Gläu-bigen nicht aufheben; sie können aber freudig, froh undheiter sterben, da ihr Tod nicht mehr eine Bezahlungfür die Sünden, sondern eine Absterbung der Sündenund Eingang zum ewigen Leben ist.
Zoh. 5, 24. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer meinWort höret, und glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat daSewige Leben, und kommt nicht in das Gericht, sondern er istvom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Zoh. 3, 18 und 36.C. 6, 4» und 4?. C. 8, 51.
4Z. Durch die Kraft des Todes Christi wird unser alterMensch mit ihm gekreuzigt, getödtet und begraben, d. h.die Gläubigen sterben durch Christi Geist und die Kraftseines Todes der Sünde ab, sie bringen die alte sündigeNatur täglich mehr in den Tod, daß sie nicht mehr ihrenLüsten, sondern dem Willen Gottes leben.
Ist der alte Mensch gekreuziget, so können die LüstedesWleisches nicht mehr in uns regieren, sondern wiropfern uns dem Herrn selbst zur Danksagung auf.