Frage 35, 39.
«Z
Empfangen vom heiligen Geiste, geboren Fr. 35.aus Maria der Jungfrau ist der ewige Sohn Gottes.
Luc. I. 35. Der heilige Geist wird über dich kommen, unddie Kraft des Höcbsten wird dich überschatten; darum auch dasHeilige, das von dir geboren wird, wird Gottes Sohn genen-»et werden, I Timotheus 3, 46. Zoh. 1, 14.
Christus ist durch die Menschwerdung seinen Brüdern *in Allein gleich geworden, ausgenommen in der Sünde,und hat alle unsündliche Schwachheiten mit getragen undempfunden. Luc. 2, 4l). Matth. 4, Z. Matth. 11, 19.
Matth. 8, 24. Matth. 2g, 38.
Wir müssen in Christo seine göttliche undmenschliche Natur unterscheiden; denn ohncrachtct sei-ner Menschwerdung ist und bleibt Christus wahrer undewiger Gott.
I Timoth. 3, 16. Kündlich groß ist das gottselige Geheim-niß: Gott ist geoffcnbaret im Fleisch.
Die Geburt Christi von einer Jungfrau ans dem ^Gcschlcchtc Davids, so wie der Ort und die Zeit seinerGeburt waren gcwcissaget.
Iesaia 7, 17. Darum so wird euch der Herr selbst ein Zei-chen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger, und wird einenSohn gebären, den wird sie heißen Immanuel.
Micha S, I. Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bistunter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, derin Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewig-keit her gewesen ist. Galat. 4, 4 — 5. Luc. 1. 3i —33.
Die heilige und unbefleckte Empfängniß und Fr. 36Geburt Christi waren für den Erlöser nothwendig, denn alssündhafter Mensch konnte er solches nicht werden.
Hebräer 7, 26. Einen solchen Hohenpriester sollten wir ha-ben, der da wäre heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündernabgesondert und höher denn der Himmel ist.
Mit seiner Unschuld und vollkommenen Heiligkeit hat «er unsere Sünde, darin wir empfangen sind, vor GottesAngesicht bedecket.
Die arme und niedrige Geburt Christi soll uns zurdankbaren Bewunderung der Liebe Gottes, der seinen cin-gcbornen Sohn für uns dahingegeben hat, zur reinenGegenliebe und zur Vcrläugnung der Welt treiben.
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