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Sonntag,10.
tigcr Gott, und auch thun will, als ein getreuer Vater.Wird es den Frommen je und dann schwer, zu begreifendie verborgenen Wege und die dunkeln Führungen desHerrn, betrachten sie das Ende derselbigen im HeiligthumGottes, so müssen sie immer bekennen:
Zesaias 45, 15. Fürwahr, du bist ein verborgener Gott, duGott Israels, der Heiland, 1 Mose 50, 20.
Psalm Ivz, 13. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmet,so erbarmet sich der Herr über die, so ihn fürchten.
Zacobi 2, 5. Höret zu meine lieben Brüder, hat nicht Gotterwählet die Armen ans dieser Welt, die am Glanben reich sind,und Erben des Reichs, welches er verheißen hat denen, die ihnlieb haben?
Sonntag X.
Frage 27. Was verstehst du durch die Vorsehung Gottes?
Antwort. Die allmächtige und gegenwärtige KraftGottes, durch welche er Himmel und Erde, fammt allenCreaturen, gleich als mit seiner Hand, noch erhält, nndalso regieret, daß Laub und Gras, Regen und Dürre,fruchtbare und unfruchtbare Jahre, Essen und Trinken,Gesundheit und Krankheit, Rcichthum und Armuth, undalles nicht von ungefähr, sondern von seiner väterlichenHand unS zukomme.
Frage 28. Was für Nutzen bekommen wir aus der Erkennt-nis der Schöpfung und Vorsehung Gottes.
Antwort. Daß wir in aller Widerwärtigkeit ge-duldig, in Glückseligkeit dankbar, nnd auf's Zukünftigeguter Zuversicht zu unserm getreuen Gott nnd Vater seinsollen, daß uns keine Crcatur von seiner Liebe scheidenwird; dicwcil alle Creaturen also in seiner Hand sind,daß sie sich ohne seinen Willen anch nicht regen noch be-wegen können.
In der 27. Frage gibt der Catechismns eine Erklä-rimg von der Vorsehung Gottes; in der 28. lehret er