Frage 23. 45
noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwassagen und nicht thun? Sollte er etwas reden und nicht halten?
Psalm 33, 4. Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er
zusagt, das IM er gewiß.
Zacobi I, !?. Bei ihm ist keine Veränderung, noch Wech-sel des Lichts und der Finsterniß.
L0. Die Allgcnngsamkcit und Seligkeit,
d. h. Gott bedarf zn seiner Seligkeit keines andern Wc- -sens; dagegen ist in Gott Alles, was alle lebendigeWesen zu ihrem Glück und zu ihrer Seligkeit bedürfen,mid in Gott allein ist Seligkeit.
Wir sollen darum ehe alle Creatnr übergeben» ehe^-wir etwas mehr lieben als Gott, oder etwas gegen sei-nen Willen thun.
Psalm IS, ll. Du thust mir kund den Weg zum Leben;vor dir ist Freude die Fülle, und.liebliches Wesen zu deinerRechten ewiglich.
Apostelg. l7, 2t — 25. Gott, der die Welt gemacht hat undAlles, was darinnen ist, sintemal er ein Herr ist Himmels und derErde, wohnet er nicht in Tempeln mit Händen gemacht. Seinerwird auch nicht von Menschenhänden gepfleget, als der Jeman-des bedürfte, so er selbst Jedermann Leben und Odem gibt allent-halben.
Das Unbegreifliche und Uncrsorschliche, das Unend-liche und Unermeßliche in Gottes Wesen, Willen undRathschlnß, den Inbegriff sämmtlicher Vollkommenheitennennt man Gottes Herrlichkeit und Majestät.
Psalm 10 t, !— 2. Lobe den Herrn meine Seele! Herr,m ein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig ge-schmückt. Licht ist dein Kleid, das du an hast. 1 Chronika 30,!! — 13.
Jerem. 10, 6. Aber dir, Herr, ist Niemand gleich; bu bistgroß und dein Name ist groß, und kannst es mit der That beweisen.
Ein lebendiges Vertrauen zu Gott können blosKinder Gottes haben. Nur solche, die in Christomit Gott versöhnet sind, können sagen: Gott ist unserGott und unser Vater. Sic dürfen und sollen ihm alsovertrauen, daß sie nicht zweifeln, Gott werde sie mit al-ler Nothdnrft Leibes und der Seele versorgen, auch allesUcbel, so er ihnen in diesem Jammcrthale zuschicket, ihnenzn gut wenden, dicweil er es thun kann, als ein allmäch-