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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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Frage 23, 23, 24, 23. 35

sal, Ucbcrwindung der Welt und des Todes, so wie dasewig selige Leben. An diesen Früchten kann man denwahren Glanben erkennen, und er unterscheidet sich da-rin von dem bloß historischen Glauben, der wie derKöhlerglaube, Wunderglaube, tvdte Glaube,mit Unrecht auch nur für geringe Stufen des wahrenGlaubens gehalten werden.

Rom. 5, II. Nun wir denn sind gerecht geworden durchden Glauben, so haben wir Friede mit Gott durch uusern HerrnZesum Christum. Durch welchen wir auch ciueu Zugang habenim Glauben zu dieser Gnade, darinnen wir stehen, und rühmenuns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott gebensoll. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch derTrübsale, dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringet.

Zes. 3Z, t7-18. Und der Gerechtigkeit Frucht wird Friedesein, und der Gerechtigkeit Nutzen wird ewige Stille und Si-cherheit sei». Daß mein Volk in Häusern des Friedens wohnenwird, in sichern Wohnungen und in stolzer Ruhe.

Einen kurzen Inbegriff dessen, was der Christ wissen, Fr. 2?und glauben muß, haben wir im apostolischen Glaubens-bekenntnisse, das darum so genannt wird, weil es unsin kurzer Summa die Lehre Christi, wie sie uns die Apo-stel mitgetheilt haben, widergibt. Es gehört zu denfünf Hauptstückcn des Christenthums, welche sind: diezehn Gebote, das Glaubensbekenntniß, das Unser Vater,die Taufe und das Abendmahl.

Sonntag VIII.

Frage 24. Wie werden diese Artikel eingetheilt?

Antwort. In drei Theile. Der erste ist von Gottdem Vater und unserer Erschaffung. Der andere vonGott dem Sohn und unserer Erlösung. Der dritte vonGott dem heiligen Geiste und unserer "Heiligung.

Frage 23. Dieweil, nur ein einiges göttliches Wesen ist, warumnennest du drei: den Vater, Sohn und heiligen Geist?

Antwort. Darum, daß sich. Gott also in seinem