Frage !>, 10, 11.
Gesetzes erfüllet, daß er darnach thue. Und alles Volk soll sa-gen: Amen. Hebr. 10, 31. Ps. 7lZ, 8— II.
Die zeitlichen Strafen der Sünde sind thrils leib-lich, theils geistig, thcilö geistlich.
Die leiblichen Strafen sind Krieg, Hunger, Pesti-lenz, Krankheit und allerlei Plagen, und endlich der Tod.
I Mos. 3, I?—lg. Und zu Adam sprach Gott: Dieweil duhast gehorchet der Stimme deines Weibes und hast gegessen vondem Baume, davon ich dir gebot und sprach, du sollst nicht davonessen: verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollstdu dich darauf nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln so.ller dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen. ImSchweiß deines Angesichts sollst du dein Brod essen, bis daß duwieder zur Erde werdest, davon du genommen bist, den» du bistErde, und sollst zur Erde werden.
» Die geistigen Strafen sind, daß die Kräfte desGeistcö auch zur Benrthcilung der Dinge dieser Welt be-deutend geschwächt sind.
Ephes. 4, l8. Der Heiden Verstand ist verfinstert, undsind entfremdet von dem Leben, das aus Gott ist, durch die Un-wissenheit, so in ihnen ist, durch die Blindheit ihres Herzens.
-4
» Die geistlichen Strafen diesseits sind Blindheitin allen göttlichen Dingen, der Zorn Gottcö, ein nagen-des Gewissen, Unfriede mit Gott, mit sich selbst und mitder Welt; das schwerste Gericht über die Sünde aberist die Verstockung.
Rom 1, 18. Gottes Zorn vom Himmel wird gevffcnbaretüber alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, diedie Wahrheit in Ungerechtigkeit aushalten.
5 Die ewigen Strafen stellet nnS die bciligc Schriftvor als die ewige Verbannung von GotteS Angesicht, alsein Feuer, das nie verlischt, als ein Wurm, der niestirbt.
Matth. 25, 41. Dan» wird der König sagen zu denen zurLinken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer,das bereitet ist dem Teufel und seine» Engeln.
Marc. N, 43. 44. Es ist dir besser, daß du ein Krüppel zumLeben eingehest, denn daß du zwo Hände habest und fahrest in dieHölle, in das ewige Feuer, da ihr Wurm nicht stirbt und ihrFeuer nicht verlöschet.
Matth. I», 28. Fürchtet euch nicht vor denen, die de» Leib