C inlert u n g.
Jaevbns und der Brief des Apostels Judas; eö sind alsoBriefe der Apostel an ganze Gemeinen oder einzelnePersonen, und enthalten die Lehre Christi.
Das einzige Wcissagnngsbuch deS neuen Testamentsist die Offenbarung des Apostels Johannes, welche inBildern und Weissagungen zukünftige Schicksale der Christ-lichen Kirche darlegt.
Die ganze heilige Schrift alten und neuen Testamentesist also ein einiges, fortlaufendes und zusammenhängen-des Zcngniß von der reichen und großen Liebe, mit wel-cher Gott in Christo Jesu sich der armen, gefallenenMenschheit erbarmt hat.
Daß die ganze Bibel, sowohl Gesetz wie Evangelium,Gottes Wort ist, dafür sprechen äußere nnd in-nere Beweise. Die zwei äußeren Beweise für die Gött-lichkeit der beiligcn Schrift sind hergenommen von denVerfassern stmd von den Schicksalen der Bibel.
Erster äußerer Beweis, hergenommen von denVerfassern der heiligen Schrift.
Z. Die Verfasser der heiligen Schrift, d. h. diejenigenPersonen, deren sich Gott bediente, um sich der Mensch-heit zu offenbaren, waren fromme Menschen, die wederbetrügen wollten noch konnten.
2 Pctri l, 2l. ES ist noch nie keine Weissagung aus mensch-lichem Wille» hervor gebracht, sondern die heiligen MenschenGottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist.
Z. Die mehrcstcn Schriftsteller der Bibel waren unge-lchrtc und arme Leute, die solche hohe Wahrheitennicht hätten mitthcilcn können, wenn sie ihnen nichtunmittelbar von Gott selbst wären mitgethcilt worden,so wie sie es ausdrücklich bezeugen, das mitznthcilen,was ihnen von Gott mitgethcilt war. Merkwürdigist in dieser Beziehung ! Cor. 7, Z5.
2oh. I j, 26, Der Tröster, der heilige Geist, welchen meinVater senden wird i» meinem Namen, derselbigc wird euch Alleslehren, und euch erinnern alles deß, das ich euch gesagt habe.
l Cor. 2, l2 —13. Wir aber haben nicht empfangen de»