Frage 120, 121. 79
5) Daniel 9, 18. Wir liege» vor Dir mit unserm Gebet, nichtauf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit vertrauend.
Esra 9, K. Mein Gott, ich schäme mich und scheue mich, ineineAuge n aufzuheben zu Dir, mein Gott, denn unsrc Missethat ist über unserHaupt gewachsen, und unsere Schuld ist groß bis in den Himmel.
1 Mos. 18 27. Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit demHerrn zu reden, wiewohl ich Erde und Asche bin. Luc. 18, 15.
k) Jacobi 1, K. Er bitte aber im Glauben, und zweifele nicht;denn wer da zweifelt, ist wie die Meereswoge, die vom Winde getriebenund gewehrt wird. Solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von demHerrn empfangen werde.
7) Joh. 14, 15. Was ihr bitten werdet in Meinem Namen, das willIch thun, auf daß der Bater geehret werde in dem Sohne.
Ps. 145, 18. Der Herr ist nahe Allen, die Ihn anrufen, Allen, dieIhn mit Ernst anrufen. Psalm 127, 8.
Fr. 118. 8) 1 Petri 5, 7. Alle eure Sorge werfet auf Ihn, dennEr sorget für euch.
Fr. 119. 9) Matth, k, 9—15. Luc. II, 2—4.
S o u »tag XI I !
Frage 120. Warum hat Christus befohlen, Gott also anzureden:Unser Vater?
Antwort. Daß Er gleich im Anfang unseres Gebetesin uns erwecke die kindliche Furcht und Zuversicht') gegenGott, welche der Grund unseres Gebetes sein soll, nämlich,daß Gott unser Vater durch Christum") geworden sei, undwolle uns vielwenigcr versagen, warum wir Ihn im Glau-ben bitten, denn unsere Väter uns irdische Dinge abschlagen
Frage 121. Warum wird hinzugcfüget: Der Du bist indem Himmel.'
Antwort. Auf daß wir von der himmlischen Maje-stät Gottes nichts Irdisches^) gedenken, und von seinerAllmächtigkeit alle Nothdurft des Leibes und der Seele ge-warten-').
Fr. 120. 1) Hebe. 4, 10. Lasset uns hinzutreten mit Freudigkeitzu dem Gnadenstuhl, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen, und Gnadefinden, auf die Zeit, wann uns Hülfe noth sein wird.
2) Ephes. 1,5. Gott hat uns verordnet zur Kindschaft ge^cn ihn selbst,durch Jesum Christum, nach dem Wohlgefallen seines Willens. Rom.8,14—15.
5) Matth. 7, 9 — I I. Welcher ist — Gutes geben denen, die Ihn bitten?
Fr. 121. 4) 1 Könige 8, 25. Herr, Gott Israels, es ist kein Gott,weder droben im Himmel, noch unten auf Erden, Dir gleich, der Du haltstden Bund und Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor Dir wandelnvon ganzem Herzen!
5) Röm. 10, 12. Es ist Aller zumal Ein Herr, reich über Alle,die Ihn anrufen!