Druckschrift 
Der Heidelbergische Catechismus nebst den betreffenden Beweisstellen der Heiligen Schrift
Entstehung
Seite
12
Einzelbild herunterladen
 

Sonntag 4.

wieder zur Erde wertest, davon du genommen bist. Denn du bistErde, und sollst zur Erde werden.

Ephes. 4, l8. Der Heiden Berstand ist verfinstert, undsind entfremdet von dem Leben, das aus Gott ist, durch die Un-wissenheit, so in ihnen ist, durch die Blindheit ihres Herzens.

Nöin. I, 18. Gottes Zorn vom Himmel wird gcoffenbaret überalles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die dieWahrheit in Ungerechtigkeit aufhallen.

V) Matth. 25, 4l. Dann wird der König sahen zu denen zurLinken: Gehet hin von mir, ibr Verfluchten, in das ewige Feuer,das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln.

Marc. 9, 48. 44. Es ist dir besser, daß du ein Krüppel zumLeben eingehest, denn daß du zwo Hände habest und fahrest in dieHölle, in das ewige Feuer, da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer«icht verlöschet-

Matth. It), 28. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leibtobten und die Seele nicht mögen tödten. Fürchtet euch aber viel-mehr vor dem, der Leib und Seele verderben mag in die Hölle.

Frage II. 10) 2 Mos. 34, 6. 7. Herr, Herr Gott, barmherzig undgnädig, geduldig und von großer Gnade und Treue! Der du be-wahrest Gnade in tausend Glied, und vergibst Missethat, Ileberlre-tung und Sünde, und vor welchem Niemand unschuldig ist; der dudie Missethat der Bäter heimsuchest aus Kinder und Kindeskinder,bis ins dritte und vierte Glied!

Ps. 140, 5- Der Herr ist gnädig und gerecht, und unser Gottist barmherzig.

l t) Offenb. 14, 11. Und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigenvon Ewigkeit zu Ewigkeit; und ste haben keine Ruhe Tag undMacht, die das Thier haben angebetet und sein Bild, und so Je-mand hat das Maalzeichcn seines Namens angenommen.

Bon des Menschen Erlösung.

Sonntag V.

Frage 42. Dieweil wir denn nach dem gerechten Urtheil Gotteszeitliche und ewige Strafe verdienet haben: wie möchten wir dieserStrafe entgehen, und wiederum zu Gnaden kommen?

Antwort. Gott will, daß seiner Gerechtigkeit') ge-nug geschehe: verwegen müssen wir derselben entweder durch

Der zweite Theil.