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Der Heidelbergische Catechismus nebst den betreffenden Beweisstellen der Heiligen Schrift
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Frage 9, 10, Il>

2) 2 Cor. II, 3. Ich fürchte aber, daß nicht, wie die SchlanzeEva verfübrcte mil ihrer Schalkheit, also auch eure Sinne ve: rücketwerden von der Eiusältigkrit in Christo.

3) I Mos. 3, 6, Und das Weib schaltete an, daß von dem Barmegut zu essen wäre, und lieblich anzusehen, daß es ein lustiger Baumwäre, weil er klug machte; und nahm von der Frucht, und, undgab ihrem Mann auch davon, und er.

4) Rom. 5, 18. Durch Eines Sünde ist die Vcrdammniß überalle Menschen gekommen.

Fr. 10- 5) 5 Mos. 27, 26- Verflucht sei, wer nicht alle Wortedieses Gesetzes erfüllet, daß er darnach thue. Und alles Volk soll sagen: Amen. Hebr. 10, 3t. Ps. 76, 8II.

6) Rom. 5, 14. Der Tod herrschte von Adam bis auf Mose»,auch über die, die nicht gesündigct haben, mit gleicher Ueber-Iretung, wie Adam, welcher ist ein Bild teß, der zukünftig war.Ephes, 2, 3.

7) Wirkliche Sünden kann man begehen:I) wissentlich nnd unwissentlich;

Ps. 19, 13. Wer kann merken, wie oft er fehlet? V rzeihemir die verborgenen Fehler.

Ps. 40, 13. Es haben mich meine Sünden ergriffen, daß ichnicht sehen kann; ihrer ist mehr denn Haare aus meinem Haupte.

2) mit Gedanken, Worten und Werken;

Matth. >6, 19. Aus dem Herzen kommen arge Gedanken,Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lästerung.

Matth. 12, 36. Ich sage euch aber, daß die Menschen müssenRechenschaft geben am jüngsten Gericht von einem jeglichen unnü-tzen Worte, das ste geredet haben.

Rom. 2, 6. Gott wird geben einen« Jeglichen nach seinenWerken.

3) durch Unterlassung des Guten und Begehung dc6Böscu;

Zacobi 4, 17. Wer da weist Gutes zu thun, und thut's nicht,dem ist'S Sünde.

4) vorsätzlich und aus Schwachheit.

Jacobi 3, 2. Wir fehlen Alle mannigfaltiglich.

8) l Mos. 3, 1719. Und zu Adam sprach Gott: Dicweil tuhast gehorchet der Stimme deines Weibes und hast gegenen vondem Baume, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davonessen; verflucht sei der Acker um deinct,villen, mit Kummer sollstdu dich darauf nährer. dein Leben lang. Dornen und Disteln soller dir tragen, und sollst das Kraut'auf dem Felde essen. ImSchweiße deines Angesichts sollst du dein Brod essen, bis daß du