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tig Jesus Christus Selber, der vor der Tbüre stehtuui) anklopft, wodurch Cr dieje Sehnsucht in ibm er-weckt, oder jene Rührung und Anregung im Herzenbervorbringt, und sich anmeldet. Cs ist die Stimmedes Freundes, der da ruft: Thue mir auf, meineFreundin! Wer das hört, übertäube nicht das sanfteKlovren, sondern er sey stille dem Herrn. Ps. 37,7. 60, Z. Er übergebe die Festung und reiche demHerrn die Schlüssel dar, er bringe seinen Willen zumOpfer, wie man bei der Uebergabe einer Stadt odereiner Festung die Schliche! dem Uebcrwinder und Er-oberer überreicht und einhändiget. Gieb dich Ihmohne Borbehalt, ohne Widersetzlichkeit bin. Denn nurdie Seele thnt Ihm das Herz, die Thüre auf, eie sichIhm nicht mehr widersetzt, die sich Ihm unbedingthingiebt, und mit vollem Willen sagen kann und sagt:Hier bin ich! Mir geschehe nach deinem Wort! Tbuemit mir, was Dir gefällt, in Zeit und Ewigkeit.So geht die Thüre auf, und die Thorr werden weit,daß der König der Ehren eingehen und Sein Abend-mahl halten kann.
Was Er damit wolle: Ich will mein Abend-mahl mit ihm halten, und er mit mir; verdientnoch eine besondere Erwägung. Denn hier ist nichtdie Rede von dem gewöhnlichen äußern Abendmahl,welches Er zur Verkündigung Seines Todes und zumgemeinschaftlichen Genüsse aller Glieder Seines Kir-chenleibes anordnete. Hier redet Er von einemAbendmahl?, welches Er inwendig, im Herzen, undzwar mit deinem Herze» allein und besonders haltenwill. — Ich will zu ibm eingehen und Abendmahlmit ihm halten und er mit mir. Man übersehenicht — zu ihm eingehen — mit ihm — und er