Siehe, ich stehe vor der Thür und klopfe an ic.
Offenbar. 3, 2V.
Wer ist der Klopfende? — dein Gott und Heiland.Was soll ich? — Ihm aufthun.
Was will Er? — Zu dir eingehen und Abendmahl
halten mit dir.
^)er Schöpfer des menschlichen Herzens hat sich ge-wiß eine Thüre zum Herzen des Menschen offen ge-lassen, um bei ihm einzukehren, und sich ihm mitthei-len zu können. Und wenngleich durch den Fall desMenschen die Thüre gesperrt wurde, so muß doch der,welcher im Meere Wege und im tiefen Waffer Bahnmachen kann, auch einen Weg zu finden wissen, aufwelchem Er sich unseren Herzen nahen, an unsereThüre klopfen und uns Seine Stimme hören lassenkann. Und das Menschenherz muß seinen Gott wahr-nehmen, dessen Stimme, dessen Fingerzeige verneh-men können.
Mit den Selbsigenügsamen, welche ihren Gott aussich, aus der Welt und Menschheit hinaus und inden Himmel, oder wo? hineinfperren, daß Er sich vorkeiner Tbüre sehen lassen, kein Herz rütteln darf,wollen wir uns hier nicht aufhalten; wir haben nichtZeit dazu, denn wir hören unfern Gott wirklich klop-fen, vernehmen Seine Stimme, und haben genug da-mit zu thun, daß wir sie uns dolmetschen. Wir sindüberzeugt: Gott weiß den Weg zu allen Menschen;