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Siehe, ich stehe vor der Thür und klopfe an ...
(Offenb. 3,20)
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niemand (zum rechten Ziele) zum Vater. Ich bindie Thürc, wer eine andere sucht, ist ei» Mörderund Dieb an seiner eignen Seele und an andern,die er mir verführt. Wer durch mich eingeht, wermir nachfolgt, der wird das Leben finden. DieThür ist enge, und schmal ist der Weg, der zumLeben führt und wenige finden ihn. — Gehetin durch die enge Pforte. Denn die Pforteist weit und der Weg ist breit, der zur Vcr-dammniß führt, und ihrer sind viele, die dar-auf wandeln. Wenn ihr nicht die Füße, die euchärgern, die die breite Straße wandeln wollen, ab-hauet, und die Augen, die nach Sodom und Egyptenblicken, nach der feinen Welt und ibrem Beifall sichumsehen, ausreißet, und in die Fußstapfen Christi tre-tet, wenn ihr nicht das Kreuz, die Schmach Christiauf euch nehmet, wenn ihr es allen Leuten recht ma-chen, lieber euren Heiland beleidigen und gegen Ihnlieblos seyn, als gegen die im Argen liegende Weltlieblos scheinen wollt, so könnt ihr in Sein Reich nichteingehen, könnt Seine Jünger nicht seyn.

Das ist eine harte Rede, wer kann sie hören?Wer seinem Heiland glaubt, der die Wahrheit und dasLeben ist. Sie scheint nur hart, sie ist es nicht.Wer Ihm folgt und glaubt, findet alles lcickit, wasEr sagt und gebietet. Ja, Lieber! wenn du dein Ohreinwärts wendest, wo der Freund spricht, wenn dunicht länger die Schlangensprache der Welt, sondernden an deinem Herzen klopfenden und warnendenFreund hörest, den treuen und wahrhaften Zeugen,dessen Wort bleibt, wenn alle Welt vergeht mit ihrenSck einherrlichkeiten und ihrer bezüglichen Lust, wenndu Ihm dich in die Arme wirfst, die Er gegen dichausgespannt hat, um dich aufzunehmen, so wird Er