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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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14.

Bon den Mitteln, eine Taschenuhr in gutem Stande zu erhalten.

Die Anschaffung einer guten Uhr reicht nicht alleinhin, man muß es auch verstehen, sie zu leiten, zu stellen,man muß darauf bedacht sein, sie von Zeit zu Zeit reini-gen und das wiederherstellen zu lassen, was die Bewe-gung , die Reibungen und die Zeit in der Maschine ver-nichten. Zu dem Ende ist es sehr wesentlich, sich an ver-ständige Uhrmacher zu wenden, die auch noch guten Wil-len dazu haben. Es ist selbst angemessen, sich, so viel,als möglich, an den Verfertiger der Uhr selbst zu wenden,denn schon die Ehre verpflichtet ihn, sie in guten Gangzu bringen, anstatt daß sein Mitbrudcr sich sehr wenigdarum kümmert und sie selbst bisweilen aus Unwissenheit,bisweilen aus Böswilligkeit zerstört.

Sind dies gleich unangenehme Wahrheiten für dieArbeiter, die den Fehler haben, so ist es doch nöthig, dassdas Publicum sie kennt, denn die meisten Uhren gehenunter den Händen solcher Arbeiter zu Grunde, und dieZeit, die Reibungen :c. richten weniger Verwüstung an,als die Art, wie jene dieselben ausbessern. Das einzigemir bekannte Mittel, um diesen Schwierigkeiten zuvor-zukommen, ist, wie ich schon gesagt habe, das, daß manseine Uhr einem, durch sein Talent und seine Rechtlichkeitbekannten, Uhrmacher übergibt. In diesem Falle kann dieUhr, die man ihm zum Instandsctzen übergibt, nur besserwerden, denn es ist zu bemerken, daß ein Mann um soweniger sähig ist, das Werk seines Mitbruders zu verach-ten, je mehr Talente er selbst hat. Weit hiervon entfernt,nöthigt ihn vielmehr die Liebe, welche er zur Vervoll-kommnung hat, jedem Werke, das ihm unter die Händekommt, einen Grad davon zu geben. Eine schlecht ver-standene Sparsamkeit leitet oft das Publicum; man willGeldausgaben für die Erhaltung seiner Uhr ersparen, unddoch geschiehst dies immer auf Kosten der Maschine.

Manche Person, welche ihre Uhr dem Uhrmacher zumReinigen gibt, sagt zu ihm: sie braucht nur gereinigt zuwerden. Der Uhrmacher stehet die Unvollkommcnheitcnder Uhr, mögen es nun die durch den Bau selbst verur-