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Kunst, die Pendel- und Taschenuhren zu behandeln : mit 5 Tafelabb.
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chen, daß die Bewegung des Tragens keinen Einflußdarauf hat.

Man kann also sagen, eine solche Uhr gehe gut, undum sie zu reguliren, braucht man bloß den Zeiger derStellscheibe zu rücken. Gehet aber die Uhr, nachdem sie,während sie aufgehangen war, in 24 Stunden 4 Minu-ten nachgegangen war, dann, wenn sie getragen ist, vor,oder gehet sie mehr, z. B. 6 Minuten statt 4 Minuten,in 24 Stunden, nach, als da sie aufgehangen war, sokann man sagen, sie variire, und dann kann man sienicht eher reguliren, als bis sie ein geschickter Uhrma-cher unter den Händen gehabt hat.

Um die Richtigkeit einer Taschenuhr zu beurtheilen,muß man vorzüglich darnach sehen, sie nicht nach derersten der besten Schlaguhr, oder nach einer andern Ta-schenuhr, oder nach einem Meridiane zu stellen und nachhernach andern Meridianen, Taschen - und Schlaguhren zu se-hen; denn es geschiehct fast immer, daß die Meridiane,Schlag- und Taschenuhren unter einander um eine Vier-telstunde mehr oder weniger differiren.

Diese Personen entscheiden nun sogleich, ihre Uhrengingen schlecht, während es die Schlag- und Ta-schenuhren und die Meridane, mit denen sie ihreUhren verglichen, welche jene Abweichung gemachthaben, oder nicht auf dieselbe Stunde gestellt gewesensind. Daher kommt es denn auch , daß eine sehr guteTaschenuhr in manchen Händen wie ein alter Kasten ge-het und auch wirklich dafür gilt. Will man eine Uhrvergleichen, so muß man sich dazu einer guten und im-mer derselben Pendeluhr bedienen, oder sie, bedient mansich eines Meridians, immer nach demselben berichtigen;denn auch die Meridiane können unter einander um meh-rere Minuten differiren.

8.

Es ist nothwendig, daß ein Jeder seine Taschenuhr selbst regulirt undsie alle acht oder zehn Tage mit der Stunde einer Pendeluhr odermit dem Meridiane übcrcinstcllt.

Wir haben in Nummer 5 gezeigt, daß die Regclmäßi gkcit der Uhren von der Wärme, "der Kälte, den Rei«