Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
95
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lichkeit dürfen wir auch dem Gebiete unserer Sonne, derunmittelbaren Sphäre ihrer Centralkraft, zuzählen: erstenseinen rotirenden Ring dunstartiger Materie, vielleichtzwischen der Venus- und Marsbahn gelegen, gewiß dieErdbahn ^ überschreitend und uns in Pyramidalformals Zodiacal licht sichtbar; zweitens eine Schaar vonsehr kleinen Asteroiden, deren Bahnen unsre Erdbahnschneiden oder ihr sehr nahe kommen, und die Erscheinun-gen von Aörolithen und fallenden Sternschnuppen dar-bieten. Umfaßt man die Cvmplication von Gestaltungen,die in so verschiedenen, mehr oder weniger ercentrischenBahnen um die Sonne kreisen; ist man nicht geneigt, mitdem tinsterblichen Verfasser der Nooauic;uk oülvsto die größereZahl der Cometen für Nebelsterne zu halten, die von einemCentralsysteme zum anderen" schweifen; so muß man be-kennen, daß das vorzugsweise so genannte Planeten-system, d. h. die Gruppe der Weltkörper, welche in wenigercentrischen Bahnen sammt ihrem Mondgefolge um die Sounekreisen, nicht der Masse, aber der Zahl der Individuennach, einen kleinen Theil des ganzen Systems ausmacht.

Die teleöcvpischen Planeten, Vesta, Juno, Ce-reö und PallaS, mit ihren unter sich verschlungenen, starkgeneigten und mehr ercentrischen Bahnen, hat man versuchtals eine scheidende Zone räumlicher Abtheilungen in unsremPlanetensysteme, gleichsam als eine mittlere Gruppe zubetrachten. Nach dieser Ansicht bietet die innere Planeten-gruppe (Merkur, Venus, Erde und Mars) in Vergleich mitder äußeren (Jupiter, Saturn und Uranus) mehrere auf-fallende Eontraste' dar. Die inneren, sonnennäheren Pla-neten sind von mäßiger Größe, dichter, ziemlich gleich und