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.ausgeübt hat. Nur die Hauptresultate der vergleichendenOrographie und Hydrographie gehören in die Wissen-schaft, die ich hier umgrenze, nicht Verzeichnisse von Berg-höhen, von jetzt thätigen Vulkanen oder von Größen derStromgebiete: alles dieö bleibt, nach meinen Ansichten, derspeciellen Länderkunde und den mein Werk erläuternden No-ten vorbehalten. Die Auszählung gleichartiger oder naheverwandter Naturverhältnisse, die generelle Uebersicht der tellu-rischen Erscheinungen in ihrer räumlichen Vertheilung oderBeziehung zu den Erdzonen ist nicht zu verwechseln mit derBetrachtung von Einzeldingen der Natur (irdischen Stoffen,belebten Organismen, physischen Hergängen des Erdenlebens),einer Betrachtung, in der die Objecte bloß nach ihren in-neren Analogien systematisch geordnet werden.
Specielle Länderbeschreibungen sind allerdings das brauch-barste Material zu einer allgemeinen physischen Geographie;aber die sorgfältigste Aneinanderreihung dieser Länderbeschrei-bungen würde eben so wenig das charakteristische Bild destellurischen Naturganzen liefern, als die bloße Aneinander-reihung aller einzelnen Floren des Erdkreises eine Geo-graphie der Pflanzen liefern würde. Es ist das Werkdes combinirenden Verstandes, aus den Einzelheiten derorganischen Gestaltung (Morphologie, Naturbeschrei-bung der Pflanzen und Thiere) das Gemeinsame in derklimatischen Vertheilung herauszuheben, die numerischen Ge-setze (die firen Proportionen in der Zahl gewisser Formenoder natürlicher Familien zu der Gesammtzahl der Thiereund Pflanzen höherer Bildung) zu ergründen; anzugeben,in welcher Zone jegliche der Hauptformen ihr Ma r imu m derArtenzahl und der organischen EntWickelung erreicht, ja wie