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der Naturwissenschaften (ein wcitschichtiger Namefür eine schlecht umgrenzte Disciplin) verwechselt werden.In der Lehre vom KoSmos wird das Einzelne nur inseinem Verhältniß zum Ganzen, als Theil der Welter-scheinungen betrachtet; und je erhabener der hier bezeichneteStandpunkt ist, desto mehr wird diese Lehre einer eigen-thümlichen Behandlung und eines belebenden Vortrags fähig.
Gedanken und Sprache stehen aber in innigemalten Wechselverkehr mit einander. Wenn diese der Dar-stellung Anmuth und Klarheit verleiht, wenn durch ihreangestammte Bildsamkeit und ihren organischen Bau siedas Unternehmen begünstigt, die Totalität der Natur-anschauung scharf zu begrenzen; so ergießt sie zugleich,und fast unbemerkt, ihren belebenden Hauch auf die Ge-dankenfülle selbst. Darum ist das Wort mehr als Zeichenund Form, und sein geheimnißvoller Einfluß offenbartsich am mächtigsten da, wo er dem freien Volkssinn unddem eigenen Boden entsprießt. Stolz auf das Vater-land , dessen intellectuelle Einheit die feste Stütze jederKraftäußerung ist, wenden wir froh den Blick auf dieseVorzüge der Heimath. Hochbeglückt dürfen wir den nennen,der bei der lebendigen Darstellung der Phänomene dcSWeltalls aus den Tiefen einer Sprache schöpfen kann, dieseit Jahrhunderten so mächtig auf Alles eingewirkt hat,was durch Erhöhung und ungebundene Anwendung geistigerKräfte, in dem Gebiete schöpferischer Phantasie, wie indem der ergründenden Vernunft, die Schicksale der Mensch-heit bewegt.