Druckschrift 
Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
Seite
344
Einzelbild herunterladen
 

844

§. 210 .

und diese reichen hin, die gesuchten Werthe der beyden Con-stanten a und b, unserer Aufgabe gemäfs, zu bestimmen.

Wir erhalten nämlich

a

b

d x

undx dyd x

Substituirt man daher diese Werthe von a und b in der obenangenommenen Gleichung

/ = «'+ b,

so erhält man für die gesuchte Gleichung der Tangente den Aus-druck

/ 7 = 0 ' ( A )*

II. Daraus folgt auch sofort (nach §. >77? III.) für die aufdie Tangente in dem Berührungspuncte M derselben senkrechteNormale MR die Gleichung

/ T = O' x ) ( B )

III. Setzt man in den beyden Gleichungen (A) und (B) dieGröfse y o, um denjenigen Punct T oder R zu erhalten, inwelchem die Tangente oder die Normale die Abscissenaxe schnei-det , so erhält man

"V d y"

für die Subnormale P R = x x = -,

d x

und für die Subtangente PT = sc x = y& x

dy

das negative Zeichen, da T und R auf verschiedene Seiten desPunctes P fallen.

IV. Dieselben Ausdrücke wird man auch aus der Bemer-kung ableiten, dafs die Dreyecke TPM , PMR und MaM' un-ter sich ähnlich sind. Setzt man nämlich, wie zuvor, Ma dx ?M'a = dy, und noch der Kürze wegen

so hat manpder

MM' = Vdx 1 -(- dy- = ds,TP : PM = Ma : M'a

Subtangente TMy >