Druckschrift 
Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
Seite
306
Einzelbild herunterladen
 

306

§. 185.

jenigen Stücke dieser Axen, welche zwischen den Fufspunctenjener Lothe enthalten sind, oder so sind die Projeclionen (§. 181, 1 .)der Distanz A auf diese Axen

der x . . . PP' = x x ,

» y ... Q'p = y y ,

» z . , . M'm= z' z.

Demnach ist das Quadrat einer jeden geraden Linie gleichder Summe der Quadrate ihrer Projectionen auf drey willkürlichen,aber unter sich senkrechten Linien : eine wesentliche Erweiterungdes oben (§. 92.) angeführten Pythagoräischen Theorems.

I. Eben so erhält man auch für die Distanz AM R des er-sten Punctes M von dem Anfangspuncte A der Coordinaten, dafür den letzten Punct die Gröfsen xy'z' verschwinden:

E 2 = x* -|- y % -J- z

und eben so für dio Distanz AM'=zR' des zweyten Punctes:E' 2 = x' z -\- y z -{- z"-.

5 . i85. (Winkel zweyer gegebenen Geraden.)

Um den Winkel, welchen die zwey Geraden (1) und (2) untersich bilden, zu finden, kann man dieselben zuerst unter sich pa-rallel fortrücken, bis sie beyde durch den Anfangspunct der Co-ordinaten gehen, ln diesem Zustande verschwinden in den Glei-chungen derselben die Constanten a , a'und ß, ß', ohne dafs da-durch die Neigung der Linien gegen einander geändert wird, sodafs daher die Gleichungen dieser zwey Geraden die Form haben:

x = az

y bz

. . (1) und

az

y = b'z

. (2).

Nimmt man dann auf jeder der beyden letzten Geraden einenPunct, dessen Entfernung von dem Anfänge der Coordinaten fürdie erste Gerade gleich r und für die zweyte gleich r" ist, undnennt man xy'z die Coordinaten des ersten, und x"y"z die deszweyten Punctes , so wird man für die Distanz A dieser zweyPuncte (nach §. 184.) den Ausdruck haben:

a 2 = (xx'y- -f (yj'y -g (3" z'y.

Allein für dieselbe Distanz hat man auch (nach §. 91 , Glei-chung (A)), wenn man den gesuchten Winkel, welchen die bey-